Vier Fíchten waren nötig, um einen schönen Maibaum zu setzen - Meusebach setzte am Sonntag seinen Maibaum

Die Maibaumsetzer kehren (endlich) aus dem Wald zurück ...
Meusebach: Spatzenjägerhalle | Meusebach. Das 26.Maibaumsetzen in Meusebach, welches vom Heimat- und Feuerwehrverein am Sonntag Nachmittag durchgeführt wurde, war abermals ein Highlight im kleinen Meusebach.

Der kleine Regenguss, kurz vor Beginn des Maibaumsetzens, hielt die wenigsten Besucher davon ab, nach Meusebach zu kommen.
Bänke und Tische waren auf dem Dorfplatz, das Festzelt am Dorfgemeinschaftshaus für die Musiker aufgebaut. Und das war gut so. Nicht nur auf Grund der guten Musik - das Jugendblasorchester Tröbnitz musizierte - sondern auch wegen der insgesamt hervorragenden Stimmung auf dem Dorfplatz lohnte sich das Kommen.

Zwischendurch kamen die genialen Kleinebersdorfer Frauen (Barbara Jackisch und Gisela Daller) mit ihrer Mundart zu Wort. Sie wussten gar viel aus Meusebach und von deren Einwohnern zu berichten - und erheiterten das Publikum auf das herzlichste. Dass sie bei ihrer Fahrt nach Meusebach auch auf die unkrautfreien Gärten und schönen Häuser im Ort achteten, spricht für das erfrischend andere Duo.

Nebenher richteten die Meusebacher ihren Maibaum auf, der um 16.00 Uhr bereits wieder fest im Boden stand. Natürlich mit bunten Bändern und einem Kranz versehen.
Selbst als der Baum stand, graue Wolken aufzogen, dachte keiner der Gäste daran, nach Hause zu gehen. „Hier ist es so schön, der Kuchen schmeckt lecker, es ist schöne Blasmusik zu hören“ sagen die Gäste - und holen sich noch einen Kaffee.

„Eigentlich hat das ganze aus einer Laune heraus im Jahr 1986 angefangen. Bei Peter Bergner vorm Haus haben wir eine kleine Fichte aufgestellt, fortan jedes Jahr wieder. Inzwischen steht der Maibaum hier, in der Wendeschleife“ weiß Falko Schmidt, der Setzmeister zu berichten. So ganz genau hatte wohl in den letzten Jahren keiner mitgezählt, jetzt ist das Jubiläum, das 25. einfach übersprungen.

Warum allerdings das Einholen des Baumes dieses Mal so lange dauerte, wollten die Meusebacher lieber verschweigen: Erst der vierte Baum blieb ganz. Vorher brach immer die Spitze ab - und bei einem so kleinem Baum noch die Spitze zu erneuern, das lohnte dann doch nicht.

Nahezu alle Einwohner waren auf den Beinen, halfen am Sonnabend bei den Vorbereitungen für das Maibaumsetzen, wie Bürgermeister Torsten Schwarz und Vereinsvorsitzender Volker Putze übereinstimmend berichten. Der Dorfputz wird mit dem Maibaumsetzen zusammen gelegt. „Da machen eben alle mit, das klappt hier prima. Hinterher gibt es gleich noch ein Bier und eine Roster“ so Volker Putze.
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