Warmer Regen für Bockerschen Heimatverein - Verein erhält Fördermittel zur Anschaffung von Stühlen

Stühle rücken ist angesagt: Auch die Kleinkunstbühne wird die neuen Stühle nutzen können
Großbockedra: Altes Rittergut | Großbockedra. „Das ist ein richtig warmer Regen, der da auf uns nieder prasselt“ beschreibt Prof. Edgar Seim die Tatsache, dass Thüringens Innenminister Jörg Geibert kürzlich einen Fördermittelbescheid in Höhe von 1500,- € an den Bockerschen Heimatverein (BHV) übergab.

Mit diesem Geld, sowie weiteren Geldern aus der Vereins- und Gemeindekasse sollen Stühle angeschafft werden, welche besonders den Besuchern der „Tage des Theaters“ zu Gute kommen sollen.

Bislang standen dabei nur Bierzeltgarnituren zur Verfügung – was ein gutes Sitzfleisch der zahlreichen erforderte. Das Theater in Bockedra (TIB) hat sich in den zurückliegenden Jahren zu einer festen Institution heraus gebildet, besitzt eine nahezu magische Anziehungskraft.
Die große Zahl der Veranstaltungen, welche über das gesamte Jahr verteilt in Großbockedra statt findet, macht den Ort zu etwas Besonderen. „Wir wollen Unterhaltung und Bildung miteinander verknüpfen, dem Dorf Zukunft geben und dennoch den ländlichen Charakter erhalten“. Berichtet Edgar Seim zu den Zielen des BHV.
„Die Schauspieler sind durch die Bank weg Laien und legen sich für jede Aufführung wieder derart ins Zeug, das ist schon mehr als bemerkenswert“ weiß auch MdL Wolfgang Fiedler inzwischen zu berichten. Er bekannte freimütig, dass er ein Anhänger des Theaters sei und natürlich so auch selbst von den neuen Stühlen profitieren möchte.
„Das sind Bockersche, die das Stück schreiben – es wohnen drei Professoren in Großbockedra! (einer von ihnen schreibt das Stück) – informiert Fiedler, es geht dabei zumeist um historisch überlieferte Fakten, welche mit Bockedra in Verbindung stehen, und es macht jedes mal aufs neue Spaß, die Schauspieler auf der Bühne zu sehen. Selbst eine Theaterprobe ist so herzerfrischend, das muss man einfach mal gesehen haben“ kommt Fiedler nicht mehr aus dem Schwärmen heraus.

„Der Verein (Bockersche Heimatverein) bewegt etwas, ist ein nachahmenswertes Beispiel für viele in der Umgebung“ lobt Fiedler das Engagement von Edgar Seim und seinen zahlreichen Mitstreitern.

Innenminister Jörg Geibert, der sich das gesamte Ensemble des Alten Rittergutes interessiert ansah, lobte das Engagement der Ehrenamtlichen, welches es immer wieder zu unterstützen gilt. „Da sind solche Fördermittelbescheide zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein“ weiß er, doch mit jedem Euro wird auch ein Stück Erhaltenswertes Kulturgut gesichert.

Er zeigte sich begeistert, über so viele Details, die in Großbockedra aus den zurückliegenden Jahren und Jahrhunderten erhalten wurden. „Da sind aber eben auch wieder viele fleißige Hände von Nöten, um das auch tatsächlich immer wieder aufs neue zu tun (erhalten, konservieren)“ schätzt er selbst ein. Er bittet die Bockerschen, besonders das TIB im überschaubaren Rahmen zu belassen, nur so kann es dann auch langfristig unterhalten werden.
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