Weiberfasching in Stadtroda - gestern startete der Stadtrodaer Carneval Club so richtig in die 54.Saison durch

Fotoeindrücke vom Weiberfasching im Stadtrodaer Schützenhaus.
 
Fotoeindrücke vom Weiberfasching im Stadtrodaer Schützenhaus.
Stadtroda: Schützenhaus "Zur Louisenlust" | Stadtroda. Nachdem Bereits in der Vorwoche mit dem Maskenball der (kleine) Faschingsauftakt im Stadtrodaer Schützenhaus vollzogen wurde, starteten die Narren des Stadtrodaer Carneval Club (SCC) am Donnerstag Abend zum Weiberfasching richtig durch.

Ein rund zweistündiges Programm, hauptsächlich abgestimmt auf das weibliche Publikum, füllte den Abend wunderbar aus.
Dem Motto getreu „Tatort Schützenhaus“ fiel zunächst ein Schuss, auf dem sich der weitere Ablauf aufbaute.

Miss Marple alias Sven Kattein wurde zur Moderation eingeflogen, Kojack hingegen musste - aufgrund der Kleiderordnung - es waren keine Hosen zugelassen - vor dem Schützenhaus verweilen. Ihn vertrat Andreas Koch alias dessen Kojacks Freundin.

Jedem, der die Bühne betrat, versuchte Kojacks Freundin, die Tateinheit eines Schusses zu unterstellen, Doch Miss Marple entlastete die Darsteller immer wieder.

Egal, ob es „die heißesten Jungs, die der SCC zu bieten hat“, die Funken des SCC oder weitere Akteure waren, keinem konnte die Schuld nachgewiesen werden.
Dank der flexibel umbaubaren Kulisse, die Franz Höhne, Tom Stelzner und Marcel Scholz mit sehr viel Liebe zum Detail entwarfen, fanden sich die Darsteller zunächst in der Klosterstraße wieder. Über der Straße schwebte die Abrissbirne, Hundekot und Bürgermeisterfeindliche Schmierereien kennzeichneten die Passage.
Flugs bauten die Kulissenschieber hieraus später das Schützenhaus, vor dem Opa Willi und seine angetraute Agathe Platz nahmen und von alten Zeiten träumten.
Dass sie jedoch ausgerechnet den Bürgermeister bestehlen mussten, um an Details aus dem Politikerleben heran zu kommen, grenzte schon fast an Frechheit. Gemeinsam mit den „Querschlägern“ - dem Chor des SCC sangen sie später davon, dass ihre Rente vorn und hinten nicht reichen würde.

Die Hartz IV-Band rückte sich mit stimmungsvoller Musik in das Rampenlicht. Ebenso wie kurz darauf Dieter Meyer alias Egon Olsen mit seiner Bande das Publikum stark beeindruckte. Der Raub der Stadtkasse ging, wie zu erwarten war, daneben. Im Tresor fand sich die Rodsche Ziege wieder - und eine Kasse, gefüllt mit Möhren. Tja, Egon, da warten wohl weitere Jahre hinter Schwedischen Gardinen.
Die Klostergeister des SCC, allen voran Monique Vogel, nahmen in diesem Beitrag auch die Stadt Stadtroda etwas auf die Schippe.

Extra für den Weiberfasching lieh sich der Stadtrodaer Carneval Club Gastbeiträge aus Quirla und Laasdorf aus - die zweifellos den Nerv des Publikums trafen.
Die Funker-Garde aus Quirla zeigte einmal mehr, dass sie die Herzen der Damen zu erobern wissen. Was auch den Laasdorfer Showtanzballett sowie den Männern eindrucksvoll gelang. Einzig den Laasdorfer Männern gestand das Moderatoren-Duo eine kurze Zugabe zu.

Letzten Endes kam übrigens heraus, dass Kojacks Freundin selbst den Schuss abgefeuert hat.

„Wir haben ein so umfangreiches Programm, dass wir im Rahmen einer Veranstaltung leider gar nicht alles zeigen können“ bedauert Sitzungspräsident Andreas Koch, verweißt aber darauf, dass heute Abend und morgen, zum Rentnerfasching, die fehlenden Programmpunkte zu sehen sind.
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