Weihnachten im Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz - Ausstellung und Konzert laden zu Ochs und Esel an die Krippe ein

Friederike Böcher, Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses Bad-Köstritz, zeigt eine der ausgestellten Weihnachtskrippen
Bad Köstritz: Heinrich-Schütz-Haus | In allen Darstellungen der Weihnachtskrippe mit dem neugeborenen Jesuskind gehören Ochs und Esel ganz selbstverständlich dazu. Doch wenn man in dem Weihnachtsevangelium, wie es der Evangelist Lukas aufgezeichnet hat, nachschaut, da werden diese beiden Tiere nicht erwähnt. Doch wie kommen Ochs und Esel letztendlich in diese Überlieferungen?
Beide stammen aus der Heilsgeschichte, wie sie Gott den Menschen offenbart hat, aufgezeichnet im alten und neuen Testament der Bibel. Ochsen waren seit jeher für die Juden Opfertiere auf dem Altar und genossen im Leben der Menschen des Altertums hohen Stellenwert. Und der Esel? Auf einem Esel sitzend ist Jesus am Palmsonntag nach Jerusalem eingezogen. Damit begann für ihn die Leidenszeit, die schließlich mit Kreuzigung, Tod und Auferstehung endet.
Vielleicht haben gerade eine Kombination vom jüdischer Tradition, Geburt und Auferstehung in die Krippendarstellungen Einzug gehalten. Dieser Geschichte geht die diesjährige Weihnachtsschau "Mit Ochs und Esel an der Krippe" im Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz nach. Da werden Ochs und Esel zu Erzählern der Weihnachtsgeschichte. Sie sind die Hauptdarsteller so mancher Krippenspiele. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Geschichten, Gedichten und Liedern. Ochs und Esel zieren so manchen Adventskalender oder mussten auswendig für die Papierkrippe ausgeschnitten werden. Auch in Bilder, Popup- und Aufstellbüchern fehlen sie nicht. In der Ausstellung können die Besucher in den Weihnachtsbüchern schmökern und die zahlreichen Krippen- und Adventsdarstellungen bestaunen. Passend zum Thema lädt das Heinrich. Schütz-Haus am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26.12. um 15.30 Uhr zu einem Weihnachtskonzert ein. Musikalisch führt das Konzert bereits ins neue Jahr, den 6. Januar dem Epiphanias Fest. Maria Jonas, Gesang, Drehleier, Handglocken und Dominik Schneider, Portativ, Flöten, Quinterne haben ein Programm mit Kompositionen aus Köln, Frankreich, Finnland, Galizien und Italien vorbereitet.

Kartenreservierungen sind unter Telefon (036605) 2405 möglich.
Die Ausstellung ist noch bis Ende Januar zu erleben.

Öffnungszeiten:
Dienstag-Freitag 10.00-17.00 Uhr
Samstag/Sonntag 13.00-17.00 Uhr
Feiertage 13.00-17.00 Uhr (24./25./31.12 geschlossen)
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Renate Jung aus Erfurt | 24.12.2014 | 18:24  
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