"Zukunft und Vergangenheit, verrückte Reise durch die Zeit" - der SCC Stadtroda feierte zum 57. Mal Fasching

Das Zeitportal nutzten die Moderatoren Andreas Koch (li) und Sven Kattein, um die einzelnen Programmpunkte anzusteuern. Am Donnerstag fand im Stadtrodaer Schützenhaus der Weiberfasching statt, welcher erneut sehr gut besucht war und ein sehenswertes Programm bot.
 
Vor dem Programm ... Ein Foto muss sein.
Stadtroda: Schützenhaus "Zur Louisenlust" | Auch in der 57. Faschingssaison verstehen es die Narren des Stadtrodaer Carneval Club (SCC), Fasching zu feiern.

Der optisch sehr ansprechend gestaltete Schützenhaussaal lockte am Donnerstag Abend zum 7. Mal zum Weiberfasching - ein Erfolgskonzept, welches aufging. Prall gefüllt zeigte sich dieser bereits zu Beginn der Veranstaltung.

"Inzwischen ist, nach der mittlerweile dritten Veranstaltung, die Nervosität der Mitwirkenden verflogen, es läuft nahezu reibungslos" berichtet der sichtlich zufriedene SCC-Präsident nach der Veranstaltung.
Trotz des Fehlens der Kindergruppen an diesem Abend lief das Programm über zwei Stunden hinweg sehr flüssig. Mit nur drei Zugaben - von den Gästen vom Camburger Carneval Club Concordia (CCCC), der Alten Garde des SCC und des Laasdorfer Karneval Club (LKC). Wobei letztere mächtig ins Schwitzen kamen, brachte das Männerballett des LKC doch die falsche Musik mit, musste daher mächtig improvisieren. Doch genau das veranlasste das Publikum dazu, besonders genau hin zu schauen.

Ganz genau hinhören musste man beim interessantesten Programmteil des Gastgebers. Peter Hansmanns Querschläger stellten das derzeitige Bildungssystem in Frage. Dass eine Gesamtschule, nach Vorbild der Vorwendezeit doch die eindeutig bessere Lösung sei, vermittelten die Schüler, Eltern sowie Ratte Rainer auf ihre Art.

Dieses war jedoch nur ein Punkt der Zeitreise der Stadtrodaer Narren.

Die Moderatoren Andreas Koch und Sven Kattein (Svenja) suchten mittels Fernbedienung einen Weg, aus den Frauenkleidern heraus zu kommen, zappten sich durch die Jahre, um so Neues zu sehen.

Das schmucke Prinzenpaar, Elisabeth die I. und Manuel der I. begleiteten die Moderatoren nicht nur auf ihrer Zeitreise, verteilten Orden an einige Gäste. So an die Landesvorsitzende der Förderation Europäischer Narren, Sabine Kunzke, an Vertreter des Camburger Carneval Club Concordia (CCCC), des Laasdorfer Karneval Club (LKC), des Hainbüchter Karneval Club (HKC) und der Meusebacher Faschingsgesellschaft (MFG). Aber auch an langjährige und verdient Vereinsmitglieder, deren Ehrung unbedingt öffentlich erfolgen sollte. Michelè Diener, deren Schwester Monique Vogel sowie Nadine Stelzner tanzen seit 19, 15 und 10 Jahren in der Reihe der Funken, erhielten eine Extra-Ehrung. Zur Abschlussveranstaltung am Sonnabend holt der SCC diese Ehrung für die Trainerin der Funken, Marika Köhler, noch nach.

Zum Thema Funken berichtet Andreas Koch, dass die Tanzformation auf ihren wirklich sehenswerten Funkentanz am Donnerstag Abend verzichteten - um den Zeitrahmen nicht zu sprengen. Am Sonnabend ist dieser aber zu sehen, verspricht er. Ebenso wie der Tanz des Männerballetts, der Showtanzgruppe sowie der Alten Garde.
Allesamt mit Witz und Charme einstudiert und vorgetragen.
Mit Live-Musik sorgten die Schlendriane für kurzweilige Unterhaltung. "Wenn diese ohnehin schon guten Musiker noch unseren Faschingsschlager - du, du mein Roda - etwas aufpeppen und einflechten, bin ich endgültig zufrieden" lässt SCC-Präsident Andreas Koch durchblicken.
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Hannelore Grünler aus Artern | 17.02.2015 | 18:19  
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