Autobahnpolizei Thüringen lud zum Tag der offenen Tür in die Dienststelle am Hermsdorfer Kreuz ein

Ein Erinnerungsfoto im Polizeihubschrauber lässt Alois Hempel samt Schwester Hilda und Mamma Susann von seinem Papa anfertigen. Am Sonnabend stand der Polizeihubschrauber zum anfassen und hineinsetzen während des Tag der offenen Tür auf dem Gelände der Thüringer Autobahnpolizei zur Verfügung.
 
Die eingebaute Technik im Polizeihubschrauber erklärt Pilot Thomas Stiebritz den Besuchern. Am Sonnabend stand der Polizeihubschrauber zum anfassen und hineinsetzen während des Tag der offenen Tür auf dem Gelände der Thüringer Autobahnpolizei zur Verfügung.
Hermsdorf: Polizeidienststelle | Einmal im Polizeihubschrauber sitzen, das ist wohl der Traum vieler Kinder. Diesen konnten sich am Sonnabend, zum Tag der offenen Tür der Thüringer Autobahnpolizei am Standort Hermsdorfer Kreuz erfüllen. Noch dazu mit fachkundiger Erklärung von Pilot Thomas Stiebritz, Flugtechniker Kai Faulstich oder FLIR-Opertator Antje Grube.
Hier wollten aber die Papas und Opas noch mehr Fragen beantwortet haben, als die Kleinen Besucher.

Aber auch in einem blau-silbernem Auto mit Blaulicht sitzen, von den Eltern oder Großeltern ein Foto machen lassen, das war am Sonnabend für die Kids möglich.

Vermutlich aber den meisten Streß hatten Frank Bartscheck und Uwe Mischka. Sie staffierten im Sekundentakt Besucher - groß wie klein- mit Gefängniskleidung aus und lichteten diese in der hauseigenen Arrestzelle ab. Das Foto dazu wurde sogleich ausgedruckt und bekommt bei den "Insassen" einen Ehrenplatz.

Doch dieses waren nur einige der zahlreichen Aktivitäten, welche die Verkehrswacht Thüringen e.V. gemeinsam mit der Autobahnpolizeiinspektion Thüringen organisierte.
"Wir wollen Polizei zum Anfassen bieten. Mit allen Partnern, mit denen wir tagtäglich Hand in Hand arbeiten. So ist die Feuerwehr, das DRK, der Zoll, das BAG (Bundesamt für Güterverkehr), das THW, Abschleppdienste, die Autobahnmeisterei und die Verkehrswacht mit vor Ort, standen den Besuchern Rede und Antwort. Auch wollen wir das Bild der Polizei etwas auffrischen, vielleicht auch den Leuten etwas die Angst vor der Polizei nehmen. Dass am Nachmittag auch die Hundestaffel mit einer Vorführung eine riesige Besuchertraube anlockte, lag in der Natur der Sache" berichtet Christian Cohn, Pressesprecher der Hermsdorfer Dienststelle.

"Im Vorjahr musste diese Veranstaltung ausfallen, da unter anderem das Polizeimusikcorps nicht zur Verfügung stand. Und das lockt ja doch immer noch einige Besucher an. Jetzt sind auch die Aussenanlagen fertig gestellt, so dass sich ein gutes Bild ergibt" berichtet Cohn weiter.

Natürlich standen im Eingangsbereich Kollegen bereit, die sich der Thematik "Nachwuchsgewinnung" verschrieben hatten.

Videomesswagen und Blitzer zogen ebenso magisch an, sorgten für viel Erklärungsbedarf bei den Beamten. Sehr oft kam die Frage "Wie schnell fährt denn das Auto". Ganz klare Antwort: bei 250 km/h wird abgeregelt. An dieser Stelle steht dann auch die Sicherheit der jeweiligen Beamten im Vordergrund.

Dass rund 520 Kilometer Autobahn im Freistaat zu kontrollieren sind, erfuhren die Besucher jedoch nur am Rande.

Ein, noch gänzlich unbekannter, Streifenwagen stand auf dem Hof der Dienststelle. "Dieses Fahrzeug wird ab September auf den Autobahnen immer häufiger zu sehen sein, ist heute nur als Vorführwagen hier. Er ist durch die gelb reflektierende Folie viel besser zu sehen, als die blau-silbernen Fahrzeuge. Selbst das Blaulicht ist später zu erkennen, als das leuchtende Gelb" so Christian Cohn.

Für eine umfassende Versorgung der Besucher sorgte die Freiwillige Feuerwehr Hermsdorf, welche auch mit der Drehleiter vor Ort war und so eine hervorragende Übersicht aus luftiger Höhe bot.

Bis zum Abend sollen es rund 3000 Besucher gewesen sein, welche sich Streifenwagen, Blitzer, alte und neue Technik sowie das Dienstgebäude nähe ansahen. "Da haben sich die Monate der Vorbereitung gelohnt, angesichts einer so positiven Resonanz" blickt Cohn zurück.
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