Bremsnitzer bauen Spielplatz für ihre Kinder

Bürgermeister Tino Fuchs (li) und Anja Freitag freuen sich über den neu geschaffenen Spielplatz in Bremsnitz. Rund 15 Kinder in Bremsnitz werden ab sofort diesen Spielplatz zum toben nutzen.
Bremsnitz: Spielplatz | Bremsnitz. „Endlich haben wir einen richtig schönen Spielplatz für unsere Kinder in Bremsnitz“, freut sich Bürgermeister Tino Fuchs.
Der TÜV war da, hat den Spielplatz abgenommen, nun dürfen die Kids endlich auch da spielen, wo seit April eine Baustelle war.

Begonnen hat der Kampf um den Spielplatz mit dem Inkrafttreten des Kunjunkturpaket II. Doch zunächst hieß es, „für Spielplätze gibt es keine derartigen Mittel“. Ein anderes Projekt wurde ebenfalls abgelehnt.

Zahlreiche Wochen und Gespräche später, am 29.November 2010, war es dann doch so weit. Der Beschluss über den Bau des Spielplatzes konnte vom Gemeinderat notiert werden. Im April diesen Jahres begannen die Bremsnitzer – nicht nur Eltern der späteren Nutznieser, den Spielplatzbau voran zu treiben. Boden und Fundamente wurden ausgehoben und so dem Platz Gestalt gegeben.
Später waren es die rund 70 Tonnen Fallkies und der Zaunbau, der die zahlreichen Freiwilligen Helfer am Spielplatz vereinte. „Insgesamt sind bestimmt 200 Stunden zusammen gekommen, welche von den Bremsnitzer Einwohnern hierfür geleistet wurden“ fasst der Bürgermeister den Arbeitsaufwand zusammen und bedankt sich bei den vielen freiwilligen Helfern auf diesem Weg.
An dieser Stelle erwähnt er die Familie Fischer, die unmittelbar neben dem neu geschaffenen Spielplatz wohnt und quasi als Projektverantwortliche nahezu bei jedem Arbeitseinsatz dabei war.

Als eine gute Idee bezeichnen Tino Fuchs und Anja Freitag die Spielplatzeinfassung mit Akazienholz. Dieser Gedanke hierzu kam Revierförster Ralf Hübel. „Das Holz ist langlebig und sehr unempfindlich. Zudem bietet es wenig Gefahrenquellen für die Kinder“ so Anja Freitag.

Am 11.November pflanzten die Dorfältesten, Georg Fuchs und Helmut Roßner am Spielplatz eine Linde, so dass die Waldschänke, am Rande des Spielplatzes, den Namen „Zur Linde“ zu Recht trägt.

„Etwa dreitausend Euro Förderung für den Spielplatzbau gab es als Förderung durch das Land, eintausend Euro haben wir als Gemeinde noch drauf gelegt“ berichtet der Bürgermeister. Als abschließende Maßnahme ist für das nächste Frühjahr das Pflanzen von diversen Büschen am Spielplatz vorgesehen.
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