Dankeschön für Blutspender

Torsten Müller (links) und Gabi Müller-Barthel gewannen bei der letzten Verlosung im Rahmen der Blutspende in Tröbnitz ein Familienschnitzel. Dieses kleine Dankeschön für ihre Bereitschaft, den lebenswichtigen Saft zu spenden, bereitete Janos Seibel (mitte) in seinem Gasthaus zu. Dort ist übrigens auch jeweils die Blutspende. Der nächste Termin hierfür ist der 12.August.
Tröbnitz: Gasthaus "Zum Mohr" | Tröbnitz. Ein Familienschnitzel gab es als Dankeschön für regelmäßige Blutspende für den Tröbnitzer Torsten Müller und seine Frau Gabi Müller-Barthel am Sonnabend. Beim letzten Blutspendetermin am 25.März in Tröbnitz entfiel das Losglück auf die beiden Tröbnitzer, die letztlich die Familie einluden, um die Mega-Portion zu verdrücken. Bereits 57 mal spendete Torsten Müller eine lebensrettende Konserve. „Das ist für mich einfach selbstverständlich. Sollte mit mir mal etwas sein, möchte ich auch, dass mir geholfen werden kann“ so der 47-jährige. Er spendet bereits seit der Lehre Blut und fühlt sich wohl dabei. „Da er eine verhältnismäßig seltene Blutgruppe hat, ist seine Spende natürlich um so wichtiger“ freut sich Carmen Löffler, Mitarbeiterin des DRK Jena-Saale-Holzland, über sein Engagement. Torsten hingegen meint, das Blut spenden sei für ihn wesentlich angenehmer als zB. ein Zahnarzttermin. Dass man dabei auch andere Leute trifft, schwatzen kann und sogar noch einen Happen zu essen bekommt, ist für ihn natürlich noch eine angenehme Nebensache. Inzwischen sind seine beiden Töchter Anna und Emily ebenfalls Blutspender. Ebenso wie seine Frau Gabi, die zunächst etwas Überredungskunst und einen Anschub von den Kindern benötigte. „Das ganze ist gar nicht so schlimm, wie man glaubt“ sagt sie. Jedoch kann Gabi auf Grund ihrer Schichtarbeit nur selten zur Blutspende gehen, hat erst zehn Eintragungen auf ihrem Spenderausweis. „Jetzt geht es wieder auf das Sommerloch zu, da ist es besonders wichtig, die Blutspender zu animieren. Mit unseren sieben Teams, die in ganz Thüringen unterwegs sind, ist es nicht leicht, immer alle potentiellen Spender zu erreichen“ so Carmen Löffler. Besonders ungünstig war die Situation, als auf Grund des Hochwassers Blutspendetermine in Camburg oder Crossen abgesagt werden mussten. „Sicher ist die Tatsache, dass eine Stunde Zeit aufgewendet werden muss, nicht optimal, doch jeder kann in die Situation kommen, Spenderblut zu benötigen. Und für diesen Fall ist es wichtig, dass der Spender diverse Gesundheitsfragen vorab beantwortet und alle Tests ohne Befund sind“ sagt Carmen Löffler und dankt nicht nur diesen beiden Blutspendern ausdrücklich. Auch für Janos Seibel, der letztlich das Essen zur Verfügung stellte, ist die Blutspende eine extrem wichtige Angelegenheit. Aus diesem Grund unterstützt er das DRK auch tatkräftig, stellt seine Gaststätte am Ruhetag für die Blutspende zur Verfügung. Am 12. August ist übrigens der nächste Blutspendetermin im Tröbnitzer Gasthof „Zum Mohren“.
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