Das Jubiläum der Kreisvolkshochschule Saale-Holzland wurde mit einer Aktionswoche begangen

Auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit blickte die KVHS zurück.
 
Auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit blickte die KVHS zurück.
Hermsdorf: KVHS | Mit einer Aktionswoche vom 27. – 31. Mai beging die Kreisvolkshochschule Saale-Holzland ihr 20-jähriges Vereinsjubiläum.

Die Resonanz in den ersten Tagen war - sicher dem Regenwetter geschuldet - gering.
Die sorgfältig ausgesuchten Schnupperkurs-Angebote vom Ostbaumschnitt bis hin zum Computerkurs fanden enttäuschend wenig Anklang. Wenigstens die Fremdsprachenkurse für Kids (schwedisch und spanisch) waren deutlich besser besucht. Auch der Mundartvortrag von Dr. Träger sowie der Vortrag über Milo Barus und die Darbietungen des Barus- Double Hansi Pietsch lockte so manchen Besucher an.

Führungen durch die Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule sowie Beratungsgespräche standen gleichfalls von Montag bis Freitag auf dem Plan.
So konnte sich jeder interessierte Bürger ein Bild von dem recht jungen Verein „Kreisvolkshochschule“ machen.

Insbesondere der Blick in die einzelnen Räume nach der umfassenden Sanierung vor vier Jahren war lohnenswert. Dass hierbei die Leiterin der KVHS, Veronika Wrede, nicht unerheblichen Anteil daran hat, muss unbedingt erwähnt werden. Gemeinsam mit einem tatkräftigen Vorstand und den fleißigen Mitarbeitern sorgte sie dafür, dass einerseits das Kursangebot unglaublich breit gefächert und besonders auf den ländlichen Raum ausgelegt und andererseits die Renovierung mit anteiligem Zuschuss des Kreises gestemmt werden konnte.

Deutlich mehr Gäste fanden sich am Mittwochabend zur Eröffnung einer Vernissage der Kreisvolkshochschule im Landratsamt ein. Hier stellen Kursteilnehmer der Mal- und Zeichenkurse ihre Bilder – gefertigt in verschiedenen Techniken – aus. Der Vorstandsvorsitzende, Dr. Dietmar Möller verwies auf das enorme Engagement, welches die KVHS -Mitarbeiterin Petra Maier an den Tag legte, nachdem die Kunstwerke im Thüringer Landtag nicht den entsprechenden Platz fanden. Auch resümierte Dr. Möller, dass die „Kaffeemalerei“ ein für ihn bis dato völlig unbekanntes Terrain war. „Ich habe meinen Kaffee bislang immer nur getrunken“ so der engagierte Mann an der Spitze des Vereins.
Er lobte vor allem den lokalen Bezug vieler Bilder, forderte dazu auf, weitere Kursteilnehmer und Dozenten zu gewinnen („davon kann man nie genug haben“).
Laudatorin Claudia Göckeritz kam in ihrer Rede zunächst auf ihre Beziehung zur Kreisvolkshochschule zu sprechen, und bedankte sich dafür, dass sie als Dozentin dort tätig sein kann. Für die Absolventen bedeute so ein (Mal-)Kurs zwar vorrangig Entspannung aber öffne vielen auch erst richtig die Augen für die Wahrnehmung der Natur. „Wir beginnen in den Lehrgängen mit den Grundlagen der Farblehre und Farbgestaltung, was selbst erfahrene Maler nie vernachlässigen dürfen“. Auf der Suche nach neuen Maltechniken ist die Kursleiterin jederzeit bereit, neue Wege zu gehen und schließt mit einem Zitat: "Ein guter Handwerker kann jederzeit ein Künstler werden. Ein Künstler ohne Handwerk bleibt jedoch ein Dilettant".

In der festlichen Feierstunde, welche am Donnerstag im Kaisersaal des Landratsamtes in Eisenberg stattfand, ging der Vorstandsvorsitzende, Dr. Dietmar Möller, noch einmal in einer „Zeitreise“ auf die Erfolgsgeschichte der KVHS ein. Von der „Geburt“ am 28.Januar 1993 bis zum heutigen Tag zeigte er den teils steinigen Weg auf. Letztlich endete er damit, dass er mit der Kreisvolkshochschule noch „Silberhochzeit“ feiern wolle.
Glückwünsche zum Jubiläum kamen von vielen Seiten.

So überbrachte Hans-Peter Schmitz, 1.Beigeordneter der Sonneberger Landrätin und zugleich Präsidentin des Thüringer Volkshochschulverbandes, Christine Zitzmann deren Grußworte. In dem Grußwort erinnerte er daran, dass die Volkshochschulbewegung in Thüringen von Jena ausging.
Für ein weiterhin gutes Miteinander warb die Leiterin der Jenaer Volkshochschule, Gudrun Luck. Bereits in der Vergangenheit sei die Zusammenarbeit zwischen den Schulen in Jena und dem SHK bestens verlaufen. Man tausche sich aus, helfe sich untereinander. Als Beispiele führte sie das Stichwort Bildungsprämie auf. Doch auch bei den Kursen gibt es Hilfe untereinander, werden Dozenten oder Schüler vermittelt. Die hohe Zahl von 251 Kursen, welche im SHK abgehalten wurden, spricht für die erfolgreiche Arbeit des Teams um Veronika Wrede.

Immer wieder wurde während des Festaktes erwähnt, dass die Kreisvolkshochschule für Jedermann die Chance auf Weiterbildung zu fairen Preisen anbietet. Und genau das ist die Aufgabe der Kreisvolkshochschule.

Dass der Festakt musikalisch von der Kreismusikschule untermalt wurde, sei an dieser Stelle lobend erwähnt.
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