Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) "Waltersdorf Torbuche" bat zum Arbeitseinsatz

Mit dem "Ranger" einer mobilen Hebebühne der Agrargenossenschaft Geisenhain konnten die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Waltersdorf Torbuche am Sonnabend mehrere hundert Meter Weg mühelos frei schneiden.Den trockensten Job hatte Dominik Seidler (rechts), der im "Ranger" seine Mitstreiter chauffierte.
 
Mit dem "Ranger" einer mobilen Hebebühne der Agrargenossenschaft Geisenhain konnten die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Waltersdorf Torbuche am Sonnabend mehrere hundert Meter Weg mühelos frei schneiden.
Stadtroda: Waldweg | Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) „Waltersdorf Torbuche“ bat ihre Mitglieder am Wochenende zu einem Arbeitseinsatz in ihrem Verwaltungsgebiet, musste jedoch wetterbedingt diverse Arbeiten letztlich doch verschieben.

Frank Ißbrecht, der Vorsitzende der FBG erläuterte die derzeit notwendigen Tätigkeiten. „Wir sind hauptsächlich verantwortlich für die Instandhaltung der Wege. Daher ist es unter anderem Jahr für Jahr notwendig, die Wege frei zu schneiden oder für eine funktionierende Entwässerung zu sorgen. Die Forstfahrzeuge sind deutlich höher gebaut als ein PKW, benötigen mehr Platz, um die Weg zu passieren. Doch auch die anliegenden Agrargenossenschaften nutzen mit ihren großen Fahrzeugen viele Wege. Letztlich profitieren aber auch Wanderer und Spaziergänger von unseren Arbeiten. Die Wege trocknen schneller ab, sind deutlich besser passierbar“.

So nutzten fünf Geisenhainer FBG-Mitglieder gemeinsam mit Frank Ißbrecht am Sonnabend den „Ranger“ – eine mobile Hebebühne der Agrargenossenschaft Geisenhain – um auf mehreren hundert Metern die Durchfahrtmöglichkeit für Forst- und Landwirtschaft zu gewährleisten.
Auf dem gleichen Abschnitt wurden noch vor dem Mittag Entwässerungsschienen eingebaut – was sich jedoch witterungsbedingt als schwierig heraus stellte. „An dieser Stelle muss demnächst weiter gearbeitet werden“ so Frank Ißbrecht. Zeitgleich sorgten sich in Tissa acht Männer um den Wegebau bzw. dessen Instandhaltung. In der Erdmannsdorfer Flur widmete sich eine Gruppe von FBG-Mitgliedern um die Aufforstung des Bestandes. Während dessen ruhten in Meusebach zunächst noch die Werkzeuge.
Der Regen des Vormittags bewog das Meusebacher Team dazu, die Arbeiten auf den Nachmittag zu verlegen. Auch hier sollten Haupt- und Abfuhrwege frei geschnitten werden. Letztlich wurde diese Aktion etwas verkürzt. Nässebedingt. Auch hier sind Nacharbeiten nötig.

Die dringend notwendigen Arbeiten in der Waltersdorfer Flur verlegten die fünf Helfer, welche trotz des Regens zunächst zum Einsatz antraten, auf Anraten von Frank Ißbrecht auf eines der kommenden Wochenenden – wenn es trocken ist. Im Bereich der Tälermühle soll dann mit Axt, Säge, aber auch Hacke und Schaufel hantiert werden.
„Eigentlich sind alle Waldbesitzer aufgefordert, sich an den Arbeiten zu beteiligen. Die meisten sind auch in Eigeninitiative immer wieder an verschiedenen Stellen aktiv, aber leider nicht alle“ berichtet Ißbrecht in einer kurzen Verschnaufpause.
Noch immer sind Schneebruchreste vom letzten Oktoberwochenende auf zu arbeiten. Auch an den Wegen. „Auch für den Wegebau sind wir mit zuständig. Bei derartigen Arbeiten wird jedoch nicht an der jeweiligen Grenze Halt gemacht. Umgekehrt enden auch die Arbeiten des Forstes (an den Wegen) nicht an den Grenzen. So hört auch die maschinelle Wegeinstandhaltung nicht an Privatwaldgrenzen auf, um wenige Meter später (beim Staatsforst) wieder ein zu setzen“.
Dass erst im Vorjahr für mehrere tausend Euro professioneller Wegebau in Auftrag gegeben wurde, rund zwölf Kilometer Haupt- oder Abfuhrwege im Bereich der Forstbetriebsgemeinschaft unterhalten oder auch Holzverkauf über die FBG abgewickelt wird, erwähnt Frank Ißbrecht ebenso, wie die Tatsache, dass es eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Forstamt Stadtroda gibt. Letzteres nennt sich aber nicht mehr Forstamt, sondern ist eine Anstalt des Öffentlichen Rechtes, fügt er hinzu.
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