Geisenhainer Team "Karacho" startet erneut im österreichischen Fuglau zum 24-Stunden-Rennen

Mit dieser Rennpappe wird Dieter Meyer (im Auto) samt Team erneut 24 Stunden auf Achse sein, um beim Rennen in Fuglau einen vorderen Platz zu erkämpfen.
Fuglau (Österreich): Fuglau | "Ob wir an den Vorjahreserfolg (2.Platz) anknüpfen können, das erscheint mir etwas fraglich" meint Dieter Meyer mit Blick auf den zweiten Platz (2014) im 24-Stunden-Gleichmäßigkeitsfahren von Fuglau (Österreich) am 19./20.Juni.

Dennoch möchte er mit seinem Team auch in diesem Jahr, mit dem gleichen Fahrzeug dort wieder antreten.
Am Freitag (19.6.) Nachmittag, um 16.00 Uhr erfolgt der Start zum Rennen auf dem 1,1 Kilometer langen Rundkurs. Auf diesem soll sich der Trabant Kombi abermals bewähren.

Kleine Änderungen sind vorgenommen, doch die Außenhaut ist gleich geblieben. "Wir haben die Auspuffanlage etwas verändert, Zusatzscheinwerfer installiert, den Aussenspiegel richtig angeschraubt und das Auto anders lackiert" berichtet der Autoschlosser von den Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Mit im Fahrerteam sind neben Dieter Meyer, Michael Glauche, Uwe Dohrmann, Mario Schreiter, Wolfgang Gilke, Christian Staps und Jörg Richter. Vermutlich wird auch der österreichische Gastfahrer des Vorjahres erneut zum Team hinzu kommen.

"Ein so großes Team ist einfach notwendig, da auf dieser Strecke keiner all zu lange durchfahren kann. Es ist nicht nur extrem staubig, auch durch den großen Schotteranteil schwer zu fahren. Das verlangt dem jeweiligen extrem Fahrer viel ab!" so Meyer. Nach Möglichkeit soll in den 24 Stunden eine Distanz von exakt 1200 Kilometer zurück gelegt werden. Eine fest verbaute Abschleppöse vorn und hinten sind Pflicht, auch soll das Fahrzeug in irgend einer Form aus dem Rahmen fallen - beides ist gegeben.

Als "Team Karacho" wurden die Rennfahrer im vorigen Jahr mit der Rennpappe zunächst belächelt, letztlich lächelten die Fahrer um Dieter Meyer. "In diesem Jahr werden uns alle mit ganz wachsamen Augen beobachten, nicht nur auf der Strecke.

Auch im Fahrerlager.

Wir haben unser eigenes Cateringmobil mit. Matthias Wittke wird uns begleiten, den anderen mit Rostern und Mutzbraten den Mund wässrig machen. Diese Taktik dürfte uns vielleicht helfen".

Für das technische ist natürlich ebenso gesorgt. Ersatzteile aller Art, vom Auspuff, Getriebe über eine Frontscheibe bis hin zum Ersatzmotor ist alles im Gepäck verstaut. Ebenso Ersatzreifen, ein Getriebe und diverse Kleinteile, alles eben, was kaputt gehen kann. "Wichtig ist, dass wir durchfahren können und es allen Spaß macht, dann hat sich der Aufwand mal wieder gelohnt" blickt Dieter Meyer voraus.
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Renate Jung aus Erfurt | 19.06.2015 | 23:04  
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