Katastrophe: Vermutlich Gasexplosion legt Gaststätte "Blaues Veilchen" zwischen Bad Köstritz und Tautenhain in Schutt und Asche

Bad Köstritz: Chauseehaus | Das Chauseehaus "Blaues Veilchen" gibt es nicht mehr. Es liegt in Schutt und Asche.

Zirka 19.30 Uhr war es zu einer Explosion in der Gaststätte gekommen. Steffen Mehlhorn, Einsatzleiter der Rettungskräfte vor Ort, geht von einer Gasexplosion aus. Die Freiwilligen Feuerwehren Gera-Süd, Gera-Mitte, Bad Köstritz, Bad Klosterlausnitz, Hermsdorf und die Berufsfeuerwehr Gera und das THW Gera waren im Einsatz. Wie Mehlhorn erklärt, gibt es am Unglücksort kein Löschwasser. Die Löschwasserversorgung musste mit mehreren Tankwagen abgesichert werden, um die Flammen im Vorderhaus löschen zu können.

Der Fahrer eines Fiats hatte Glück im Unglück. Kurz bevor er die Stelle des Chauseehauses in Richtung Bad Klosterlausnitz passieren wollte, kam durch die Explosion das halbe Haus auf die Straße geflogen. Rechtzeitig bremsen konnte er nicht mehr und landete mit seinem Fiat mitten auf dem Trümmerhaufen. Verletzt wurde er nicht.

Die 60-jährige Inhaberin der Gaststätte, die sich im Haus befunden hat, hat schwere Verletzungen erlitten. Nach ihrer Auskunft an die eingetroffenen Rettungskräfte sollen sich keine weiteren Personen zum Unglückszeitpunkt im Haus befunden haben.

Die Landstraße LIO 1075 zwischen Bad Köstritz und Bad Klosterlausnitz bleibt weiterhin gesperrt. Nach Auskunft von Mehlhorn nimmt morgen die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Unglücksursache auf. Erst danach werden die Trümmerteile von der Straße geräumt.
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4 Kommentare
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Steffen Weiß aus Gera | 17.10.2012 | 11:17  
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Steffen Weiß aus Gera | 17.10.2012 | 14:15  
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Gunter Linke aus Saalfeld | 17.10.2012 | 22:53  
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Regina Kleiber aus Sondershausen | 18.10.2012 | 10:44  
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