Kindergarten "Wirbelwind" in Tröbnitz ist nach aufwendigen Umbau fertiggestellt

Unbeschwert spielen die Knirpse vor dem Kindergarten, während drinnen hoher Besuch wandelt.
 
Rundgang durch den Tröbnitzer Kindergarten mit Wolfgang Fiedler, Ute Taubert, Peter Schreiber, Gerhard Bayer, Ute Rosenkranz und weiteren Gästen.
Tröbnitz: Kita "Wirbelwind" | Tröbnitz. Nach dem nunmehr dritten Umbau in der Tröbnitzer Kindertagesstätte „Wirbelwind“ ist wohl vorerst das endgültige Ende des Ausbaus erreicht.

Insgesamt 748.000,- Euro wurden in diesen finalen Umbau investiert, berichtet DRK-Präsident Gerhard Bayer, der als Bauherr am Freitag Nachmittag ebenso zur Feierlichen Übergabe anwesend war, wie der DRK-Vorstandsvorsitzende, Peter Schreiber, Sozialministerin Heike Taubert (SPD), Bürgermeister Wolfgang Fiedler (CDU), Landrat Andreas Heller (CDU), Elternbeiratsvertreter sowie viele Gemeinderäte der Einzugsgemeinden.

Einen kleinen Rundgang unternahmen die offiziellen Gäste bereits vor der eigentlichen Einweihung, liesen sich von Kita-Chefin Ute Rosenkranz die einzelnen Räume zeigen. Insgesamt 87 Knirpse können fortan in Tröbnitz betreut werden, 60 sind es derzeit. Mit dem Ausbau des Dachgeschosses stehen nun weitere Gruppenräume zur Verfügung. Dort fand auch eine Kinderküche ihren Platz - an der Bürgermeister Fiedler jedoch herum mäkelte „warum habt ihr nicht den niedrigen Herd einbauen lassen? Die Kinder sollen auch heran kommen, sich zur Not auch mal die Finger verbrennen. Aber auf jeden Fall selbst daran hantieren können“. Im ausgebauten Keller ist nunmehr der Umkleidebereich sowie der Zugang zum Haus untergebracht. Jede Menge Spaß hatten die hohen Gäste beim Umschauen in dem Prachtbau, nicht zuletzt dank Fiedlers Scherzchen.

Aus diversen Töpfen flossen Fördermittel, so etwa 150.000,-Euro aus dem von-der-Leyen-Programm und 87.000,- Euro aus dem Konjunkturpaket II. Weiterhin schoss die Gemeinde Tröbnitz 80.000,- Euro zu, aus dem Haushalt der Einzugsgemeinden kamen 30.000,- Euro hinzu. Den Rest von rund 400.000,- Euro übernahm der DRK-Kreisverband. Unter anderem günstige Kredite, aber auch Eigenkapital ermöglichten diesen Schritt in die Zukunft, wie Peter Schreiber verdeutlicht.
Dass dabei die Kosten während des Umbaus deutlich anstiegen, lag an unvorhersehbaren Schwierigkeiten im Bauablauf, Witterung und Kündigungen von Bauaufträgen durch Auftragnehmer.

„Wir haben den Umbau während des laufenden Betriebes gemeinsam durchgezogen, das war für die Erzieher nicht leicht, für die Kinder aber oftmals recht interessant“ berichtet Ute Rosenkranz über das komplizierte Jahr des Umbaus. „Doch die Baufirmen haben gut mit uns kooperiert, zumeist auch die Mittagsruhe eingehalten, auf die Kinder Rücksicht genommen. Jetzt sind wir froh, den Stepkes so tolle Bedingungen anbieten zu können“.

Natürlich sind weitere Pläne für die Zukunft da. So soll das Kneipp-Zertifikat weiter erhalten bleiben, die Zusammenarbeit mit der Schule - gleich nebenan - weiter verstärkt werden.

Die guten Bedingungen in Tröbnitz lobte Landrat Andreas Heller, betonte, dass der Schul- und Kindergartenstandort Tröbnitz Zukunft hat.
Lob für den gelungenen Umbau gab es seitens der Elternbeiratsvertreter. Sven Laslop brachte jedoch auch Kritik an: Durch das, im August in Kraft tretende, Kindertagesstättengesetz ist eine Gebührenerhöhung um 48,- Euro für das erste Kind fällig.
Für die jeweiligen Gemeinden sind gleichfalls deutliche Erhöhungen zu erwarten. Dass die Gebührenerhöhung mit dem Abschluss des Umbaus der Kita zusammen fällt, lässt die drastisch gestiegenen Kosten für die Unterbringung der Kinder in einem anderen Licht erscheinen. „Hier gibt es sicherlich noch Rede- bzw. Klärungsbedarf“ lenkt DRK-Vorstandsvorsitzender Peter Schreiber ein.
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