Lebensretter mit "fahrender Klinik" im Einsatz

Lehrrettungsassistent Andreas Bayer (re.) und Rettungssanitäter Dirk Junghans in "ihrer fahrenden Klinik".
Eisenberg: DRK Kreisverband | Gerade waren die Fotos im Kasten und die sich an Bord befindliche Medizintechnik im Schnelldurchgang für anwesende Journalisten erläutert, da kam auch schon der Notruf und Lehrrettungsassistent Andreas Bayer sowie Rettungssanitäter Dirk Junghans von der DRK-Rettungswache Eisenberg mit der „fahrenden Klinik“ auf und davon. Leben retten.

„Fahrende Klinik“ – so nennt Andreas Bayer die beiden kürzlich in Dienst gestellten Mercedes Benz Rettungswagen des DRK-Kreisverbandes Jena-Eisenberg-Stadtroda. Seit 30 Jahren ist er nun schon im Rettungsdienst tätig und richtig glücklich über die neuen Hightech-Fahrzeuge. Als ich ihm meine bis dato einzige und für ein gebrochenes Schlüsselbein aber sehr holprigen Fahrt mit einem Krankenwagen anno 1980 schilderte, schmunzelte er. „Ja, ich erinnere mich nur zu gut an die alten, klapperigen B 1000. Damals hatten wir noch nicht mal eine Trage mit Rädern.
Absolut kein Vergleich mehr zu unseren jetzigen, modernen Rettungswagen, die dem modernsten Standard entsprechen und mit allem ausgestattet sind, um Notfälle optimal versorgen zu können. Im Ernstfall können sogar kleine Operationen ausgeführt werden“, begeistert sich Bayer über die optimalen Bedingungen für Retter und zu Rettende.

Die beiden Rettungswagen (RTW) sind nicht die einzigen neuen Fahrzeuge, hinzu kommen acht Krankentransportwagen (KTW) vom Typ VW Crafter sowie zwei neue Notarzteinsatzfahrzeuge, letztere sind bestellt und sollen im Sommer geliefert werden. „Die neuen Fahrzeuge ersetzten unsere bisherigen Einsatzwagen. Wir haben quasi unseren gesamten Fuhrpark einmal komplett gedreht“, umschreibt es Peter Schreiber, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes.
Beide RTW und fünf der KTW werden im Saale-Holzland-Kreis eingesetzt, ihr Investitionsvolumen betrug allein 684 600 Euro. Für die geplanten Notarztfahrzeuge schlagen nochmals 150 000 Euro zu Buche.
Der Rettungsdienst des Kreisverbandes umfasst sechs Rettungswachen, wovon drei als Lehrrettungswachen anerkannt sind.
Auf den Rettungswachen in Jena, Dorndorf-Steudnitz, Eisenberg, Hermsdorf, Stadtroda und Kahla werden drei Notarztwagen, sechs RTW und acht KTW vorgehalten und von mehr als 90 Rettungsassistenten und Rettungssanitätern rund um die Uhr besetzt. Die ständige Qualifizierung des Personals ist dabei selbstverständlich. Das gesamte Einsatzgebiet umfasst Jena und den SHK mit insgesamt rund 188 000 Einwohnern. Pro Jahr rückt der Rettungsdienst zu etwa 27 000 Einsätzen aus, die Fahrzeuge legen dabei rund 848 000 km zurück. Im Falle eines medizinischen Notfalls ist die Rettung allerspätestens in 15 Minuten vor Ort.
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