Michael Hirte: „Ave Maria“ brachte Glück

Fototermin im Herbststurm vor dem Pressehaus in Hermsdorf: Supertalent Michael Hirte und Holzlandbote-Redakteurin Kerrin Viererbe.
Die Welt ist klein, das konnte ich wieder einmal feststellen. Bei meinem Interview mit Michael Hirte, dem Mann mit der Mundharmonika. Das Supertalent aus der RTL-Staffel 2008 war der Einladung des Allgemeinen Anzeigers gefolgt, obwohl er mit Freundin und Managerin Jenny Grebe schon fast wieder auf dem Sprung nach Schwerin war. Dabei kam es heraus: Für kurze Zeit besuchten wir - beide "Baujahr 1964" - gemeinsam in Hermsdorf die Schule. Nur eben in verschiedenen Klassen. Schon damals spielte er Mundharmonika. Mit acht Jahren blies er seiner begeisterten Verwandtschaft das Heidenröslein vor. Seitdem ist das Instrument sein ständiger Begleiter.

Das kann man wörtlich nehmen - oder?
Ja, ich habe immer mindestens eine am Mann.

Wie viele sind es insgesamt?
Schätzungsweise über 100 - aber alle der Marke Hohner.

Vor dem Riesenerfolg bei der Talentshow, wie war das Leben?
Gute Zeiten, schlechte Zeiten. Oft umgezogen, die Eltern haben sich getrennt, meinen Beruf als LKW-Fahrer musste ich wegen eines Unfalls an den Nagel hängen. Dann fand ich in der Seniorenbetreuung eine neue Aufgabe, die mir Spaß machte. Doch aus gesundheitlichen Gründen ging auch das nicht mehr. Seit dem schlug ich mich als Straßenmusiker durch.

Der erste Auftritt als Musiker im TV?
Das war 2003 beim Sat.1-Frühstücksfernsehen als Morning-Star. Da habe ich einen Western-Mix gespielt.

Und wie kam’s an?
Warum hast du nicht "Ave Maria" gespielt - fragte mich meine Verwandtschaft fast etwas vorwurfsvoll... Auf Wunsch von Sat.1, der Sender wollte was Flottes.

Wann kam der Entschluss, sich bei der Supertalent- Show zu bewerben?
Klar habe auch ich im Fernsehen die Shows DSDS und Supertalent verfolgt. Für DSDS zu alt, reifte der Entschluss, es bei der Talentshow zu versuchen - und bewarb mich. Wer nicht wagt…

Und - wie war es vor der Promijury?
Aufregend und viel Herzklopfen.

Mittlerweile zahlreiche TV-Auftritte und das vierte Album auf dem Markt - das letzte mit den schönsten Filmmelodien. Und einem ganz besonderem Song, dem ersten aus eigener "Feder".
Ja - ich habe die Melodie für Jenny’s Song während der Tournee zum Frühlingsfest der Volksmusik mit Florian Silbereisen im Tourbus komponiert - eine Liebeserklärung an meine Lebensgefährtin. Dort bin ich übrigens auch nächstes Jahr wieder dabei.

Jenny übernahm das Management "Michael Hirte" - ihr seid also im Job und privat täglich zusammen. Belastet das die Beziehung?
Belastend ist nur, wenn wir nicht zusammen sind.

Wo habt ihr euch kennen gelernt?
In Bad Klosterlausnitz im Holzlandsaal. Es hat sofort gefunkt.

Was bedeutet Heimat?
Heimat ist für mich von Thüringen bis zur Insel Rügen... Doch besonders freue ich mich, bald mit Jenny in unser derzeit im Bau befindliches Haus in Bad Klosterlausnitz einzuziehen. Jenny stammt von dort und auch mir ist die Gegend ja sehr vertraut. Mein Vater Karli und Jenny’s Eltern leben hier.
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