Oldtimer-Traktor-WM in Österreich fand auch mit Thüringer Beteiligung statt

Diese Plakette gab es für jeden Teilnehmer der Oldtimer-Traktor-WM am Großglockner.
Fusch an der Großglocknerstraße (Österreich): Bruck | Mit einem respektablen sechsten Platz – von immerhin 43 Teams, kehrten die Traktorfreunde vom Team Rudelsdorf II von der 13. Oldtimer Traktor-WM am Großglockner zurück.
Zu diesem Team zählen der Crossener Hartmut Wittig und der Kleinebersdorfer Andreas Stöckel.
Andreas Stöckel startete im Vorjahr mit seinem Fendt Fix 216 erstmalig mit diesem Team, wobei damals der 7. Platz in der Mannschaftswertung heraus kam.

Zu diesem Team zählten übrigens noch Walter Knopf (Gastfahrer aus Hanover) und Tommy Kittel (Hohenstein-Ernstthal).
Doch die Mannschaftswertung war nur ein Teil des Wettkampfes der Oldtimer-Landmaschinen. Im WM-Lauf erreichten die vier Fahrer im 460 Teilnehmer umfassenden Starterfeld immerhin die Plätze 23 (Walter Knopf), 39 (Hartmut Wittig), 70 (Tommy Kittel) und 74 (Andreas Stöckel). In diese WM-Wertung flossen sämtliche Einzelergebnisse ein.

So wurde bereits am Freitag ein Einzelzeitfahren auf der Ebene absolviert, bei dem eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 13,1 km/h möglichst exakt eingehalten werden sollte. Auch auf der Bergetappe galt es auf zwei Abschnitten jeweils exakt die gleiche Durchschnittsgeschwindigkeit zu fahren. „Hier waren Zentel Sekunden, teilweise gar Hunderstel Sekunden ausschlaggebend für die Plätze. Eine Sekunde Differenz konnte bereits zwanzig Plätze mehr oder weniger bedeuten“ berichtet Andreas Stöckel.

In der Klassenwertung seiner Maschine, zwischen Baujahr 1959 bis 1964 erreichte der Kleinebersdorfer, wie im Vorjahr, den 22.Platz. „Ab etwa 1700 Höhenmetern merkt man jedes Gas-wegnehmen extrem. Da braucht der Motor deutlich länger, um wieder voll auf seine Drehzahl zu kommen“ zieht Andreas Stöckel Bilanz der 13.Oldtimer-Traktor-WM. Exakt 538 Kilometer sind es übrigens laut seinem Tacho von Kleinebersdorf bis nach Fusch an der Großglocknerstraße.

Zum Team gehörte auch Thomas Schmidt als Monteuer und Schlosser, der jedoch dort arbeitslos blieb und sich des großartigen Panoramas sowie einer tollen Atmosphäre erfreuen durfte. Neben Oldtimer-Traktoren aus Österreich und Deutschland starteten Schlepper aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Slowenien der Schweiz und Luxemburg. Das Mindestalter der dort zugelassenen Traktoren ist mit 30 Jahren angegeben.

Bei nahezu optimalen Wetter wurden die Wertungsläufe am Freitag und Sonnabend ausgetragen, wobei es am Sonnabend bis zum Fuschertörl hinauf ging. Nach dem Ende der elektronischen Zeitmessung erfolgten Ausflüge zur Pasterze und zur Edelweisspitze.
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2 Kommentare
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Dieter Pemsel aus Weimar | 26.09.2014 | 11:18  
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Renate Jung aus Erfurt | 26.09.2014 | 23:48  
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