Schüler des Förderzentrum Hainspitz lesen Texte für die Hörzeitung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes

Im Förderzentrum Hainspitz werden erste Aufnahmen für die Hörzeitung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes gemacht. Christian Vogel hatte die Idee dazu, auch Schüler des Förderzentrums in das Einlesen der Texte einzubinden.
Hainspitz: Förderzentrum Hainspitz | Hainspitz. Ein neues Projekt schob Christian Vogel, der stellvertretende Vorsitzende der Kreisorganisation des Blinden- und Sehbehindertenverbandes SHK, im Hainspitzer Förderzentrum unlängst an.

„Auch unter den Schülern des Förderzentrums Hainspitz gibt es Schüler, die sehr gut lesen können“ beschreibt Christian Vogel seine Grundidee. Dies wurde ihm von Ullrich Macholdt bestätigt, weshalb sich beide für das Projekt entschieden.
Gemeinsam mit der Schulleiterin, Irene Kornmann und Ullrich Machold – er ist als Lehrer in Hainspitz tätig, initiierte er darauf hin den Plan: „Unterstützung der Hörzeitung – Einlesen von ausgewählten Texten“.

Die Hörzeitung, welche in einer Auflage von 75 Stück einmal im Monat erscheint, wird im Eisenberger Wasserturm unter der Regie von Matthias Haucke und Detleff Poller erstellt. Bislang lasen nur Schüler von zwei Eisenberger Schulen ausgewählte Texte ein.

Bevor die ersten vier Texte in Hainspitz eingelesen wurden, berichtete Christian Vogel vom Werdegang der Hörzeitung. Davon, dass vor 15 Jahren der Anfang hierzu in der früheren Standkasse des Hermsdorfer Busbahnhofes gemacht wurde. Auch davon, dass damals Kassetten als Datenträger dienten und ein großer logistischer Aufwand, vom Einlesen bis zum Hörer, nötig war. Auch davon, dass im Jahr 2008 der Umstieg auf CD erfolgte und das Jugendwerk Blitz e.V. im Eisenberger Wassertum die Angelegenheit in die Hand nahm. Letztlich berichtete er auch davon, dass der erste Beigeordnete, Dr. Dietmar Möller, von Beginn der Hörzeitung, die Anfangs noch unter dem Namen „Holzlandjournal“ lief, die Unterstützung des Landratsamtes kontinuierlich gewährleistete. „Er hat inzwischen in unserer Kreisorganisation eine Inventarnummer dank seines Engagements“. So sagte er auch in Hainspitz erneut seine unbürokratische Unterstützung zu, als im Hainspitzer Förderzentrum die erstenTexte eingelesen wurden.

Die vier ausgewählten Schüler, Patrick Ende, Sven Körnig, Christina Jäger und Rebecca Biedermann zeigten sich verständlicher Weise sehr aufgeregt, als das Mikrofon angeschaltet wurde. „Trotz der Aufregung haben diese vier (Vor-)Leser ihre Sache sehr gut gemacht“ loben die Anwesenden. „Damit ist ein weiterer Schritt getan, um diese verantwortungsvolle Arbeit auf breitere Schultern zu verteilen“ lässt Christian Vogel verlauten und bietet gleichzeitig an, im Förderzentrum als Gegenleistung den Umgang mit Blinden und Sehbehinderten zu erläutern.
„Das würde sicher ganz gut in unseren Ethikunterricht passen“ meint Schulleiterin.
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