"Schüler für Schüler" - Projekttage des Stadtrodaer Johann-Heinrich Pestalozzi-Gymnasium beschrieben neue Wege

Projekttage-Abschluß am Gymnasium Stadtroda. Die Artistik-Gruppe zeigte eine tolle Leistung.
Stadtroda: Gymnasium | Stadtroda. Projekttage werden in allen Schulen gemacht, das ist nichts neues. Doch das Pestalozzi-Gymnasium in Stadtroda ging unmittelbar vor den Sommerferien einen neuen Weg.

Die Projekttage, die unter dem Motto „Schüler für Schüler“ standen, sorgten bei der Vorstellung der Ergebnisse für Begeisterung unter Schülern und Lehrern.
Unter 26 verschiedenen Möglichkeiten, vom Kochkurs, über das Volleyball bis hin zum Tanzen, konnten die Schüler wählen.

Das neue daran war, dass sie während der Projekte nicht von Lehrern, sondern von älteren Schülern angeleitet und geführt wurden. Die Lehrkräfte des Gymnasiums waren lediglich als Beobachter und „Helfer am Rande“ zugegen. Zumeist waren es Schüler der 10.Klassen, die ihre Fähigkeiten auf ihren Spezialgebieten an die jüngeren weiter gaben.
„Es entstanden wahnsinnig tolle Resultate“, berichtet Schulleiterin Evelyn Hutschenreuther. Das beste, herausragendste Projekt hervorzuheben ist ihr kaum möglich.

Stellvertretend für all die sehenswerten Ergebnisse nennt sie jedoch die Artistik-Gruppe. „Was da unter Anleitung von Christin Stoye in den zwei Tagen erlernt wurde, verdient große Beachtung“ so die Schulleiterin. Wie in einen Zirkus versetzt fühlten sich die Schüler, als sie in der Turnhalle die Vorführung der Artisten verfolgten. Turnerische Akzente setzten die Schüler, die jonglierend und im Gleichklang Bänder schwingend über die Matten schwebten.

„Es ist einerseits interessant zusehen, was für Talente in den älteren schlummern, andererseits auch toll, was sich die jüngeren binnen kurzer Zeit aneignen können“ ist nach der Präsentation der Projektergebnisse die einstimmige Meinung der Lehrer zu hören.

Ein Projekt jedoch stand auf keiner Liste, verdiente jedoch ebenfalls große Beachtung: die Moderation am Tag der Vorstellung aller Ergebnisse. Lilly Krahner stellte eigenverantwortlich das Programm zusammen, führte durch den vielschichtigen Vormittag, von Judo bis Linedance. „Sie hat ein ganz besonderes Talent für die Moderation“ so Evelyn Hutschenreuther.

Dass einige Schüler in den zwei Tagen rund zweieinhalb Tonnen Altpapier sammelten, vier Jungs das Stricken erlernten oder vom Stadtmarkt Stadtroda das Frühstück für den vorletzten Schultag – die Projektvorstellung – gesponsert wurde, wollte die Schulleiterin auf jeden Fall auch nicht unerwähnt lassen.
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