Stadtrodaer Grundschule trägt ab sofort den Namen "Milo Barus"

Ein lustiges Schild ziert fortan die Schule.
Stadtroda: Grundschule | Stadtroda. Nach vierzig Jahren Namenlosigkeit hat auch die heutige Grundschule in Stadtroda endlich einen Namen.
Am Sonnabend Vormittag erhielt die Schule den Namen „Milo Barus“.

Der Name geht auf einen berühmten Stadtrodaer Einwohner zurück, der als der stärkste Mann der Welt galt. Bereits im Oktober des Vorjahres, auf der Schulkonferenz, stand das Thema auf der Tagesordnung. „Letztlich kristallisierten sich aus den Vorschlägen der Schüler 6 Namen heraus, die der Lehrerkonferenz, den Elternsprechern und den Schülern nochmals vorgelegt wurden. Alle drei Gremien entschieden sich mehrheitlich und demokratisch für den Namen Milo Barus“ so Schulleiter Stefan Böhm.

Nachdem der Name „Milo Barus“ durch den Kreistag beschlossen war, begab sich der erste Beigeordnete, Dr. Dietmar Möller höchstpersönlich auf Ahnenforschung, machte eine Cousine des einstigen Stadtrodaer aus und „sicherte“ die Namensrechte, wie er gern erzählt. Seine beiden Töchter besuchten auch die Schule, weshalb er eine besondere Bindung zu der Bildungseinrichtung besitzt.

Zur Enthüllung des Namensschildes berichtet Schülerin Alexandra Krüger die Hintergründe der Namenswahl: „Wir finden diesen Namen passend, da Milo Barus ein märchenhafter Held ist und immer wieder Kinder sowie Erwachsene zum Staunen brachte. Vermutlich wird es jedes Kind faszinieren, in eine Schule zu gehen, die so heißt, wie der stärkste Mann der Welt. Der Name steht für Mut, Kraft, Sportgeist und den Glauben an sich selbst. Alles Dinge, die Kinder brauchen und auch ausmachen … Er passt gut zu unserem Motto Bewegte Schule“.

Während einer rund einstündigen Feierstunde zeigten die Schüler der Grundschule unter anderem auf den Gebieten Musik, Sport und Theater einiges von dem, was sie sich in den vergangenen Projekttagen erarbeiteten. Dabei stand natürlich das Thema Lernen und Bewegung im Vordergrund.

Gemeinsam mit Landrat Andreas Heller und dem Kraftsportler Hansi Pietsch sowie mehreren Schülern wurde zunächst in der Turnhalle symbolisch das Namensschild enthüllt, ehe dann vor dem Schulhaus dichtes Gedränge herrschte, Trompeter Tobias das Startsignal für die richtige Enthüllung gab und Geburtstagskind Emmily auf den Schultern von Hansi Pietsch den Tuch vom offiziellen Schild herab zog. Gleichzeitig stiegen unzählige Luftballons mit Wünschen für die Schule gen Himmel.

Im weiteren Verlauf stieg ein großes Schulfest, bei dem die Eltern die insgesamt 20 Stationen absicherten, die Schüler mindestens acht Angebote nutzen sollten, um eine tönerne Milo-Barus Medaille zu erhalten.
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