Stadtrodaer Kita "Haus Sonnenschein" hat einen Kindergartenopa - Wilfried Böhm unterstützt die Einrichtung nicht nur als Lesepate

Flugzeuge zum Anfassen und hinein setzen gab es für 21 Kinder des Stadtrodaer Kindergarten Haus Sonnenschein auf dem Flugplatz Schöngleina. Als letzten Ausflug vor dem Wechsel in die Schule besuchten die Kids den Verkehrslandeplatz, wurden Mitgliedern des Fliegerclub Carl Zeiss Jena durch den Flugzeughangar geführt und durften auch im Rettungshubschrauber Christoph 70 Platz nehmen.
 
Flugzeuge zum Anfassen und hinein setzen gab es für 21 Kinder des Stadtrodaer Kindergarten Haus Sonnenschein auf dem Flugplatz Schöngleina. Als letzten Ausflug vor dem Wechsel in die Schule besuchten die Kids den Verkehrslandeplatz, wurden Mitgliedern des Fliegerclub Carl Zeiss Jena durch den Flugzeughangar geführt und durften auch im Rettungshubschrauber Christoph 70 Platz nehmen.
Schöngleina: Verkehrslandeplatz Schöngleina | Stadtroda. Nicht jeder Kindergarten kann auf eine so große Unterstützung zählen, wie das Haus Sonnenschein in Stadtroda.

Wilfried Böhm, der als Lespate vor sechs Jahren zur Einrichtung stieß, dabei seinen Enkel Janik natürlich vorrangig im Blick hatte, bewahrte über die Jahre hinweg den Kontakt zur Einrichtung.
Und das, obwohl sein Enkel längst die Schule besucht.

Zum Vorlesen kam der pensionierte Pädagoge regelmäßig in den Kindergarten, wobei er nicht nur die hauseigene Literatur nutzte.
Von Beginn an suchte Wilfried Böhm nach Möglichkeiten, den Kindern bislang unbekannte Bücher vor zu stellen, zusätzliches Wissen Kindgerecht zu vermitteln.
So blieb es nicht beim Vorlesen.
Er stellte Ausflugsideen zusammen, bei denen er den Kindern die Heimat greifbar machte. Besuche in der Mühle Hainbücht, im Wildgehege in Gneus, in der Straußenfarm in Hellborn, bei einem Kaninchenzüchter oder, wie unlängst, ein Ausflug zum Verkehrslandeplatz Schöngleina bereitete er vor, belas sich selbst und knüpfte Kontakte, um die nähere Umgebung vorzustellen.

„Ich möchte damit die Heimatverbundenheit der Kinder stärken, ebenso die Tierliebe fördern und das eigene Selbstbewusstsein stärken“ erzählt Wilfried Böhm.

Nachdem sein Enkel die Kita in Richtung Schule verließ, verband Wilfried Böhm und die Kindergartenkinder doch viel mehr, als geahnt. Schließlich war Opa Wilfried für alle Kindergartenkinder inzwischen zum Opa geworden.
Der Kontakt hielt, Wilfried Böhm, der im Hainbüchter Karneval Club ebenso aktiv ist, wie im Männervolkschor Stadtroda, stellte fest, dass mehr (pensionierte) Pädagogen in die Kindsergärten gehen sollten.
„Wir (die ehemaligen Lehrer) haben die Möglichkeit, den Kindern viele Dinge verständlich zu erklären, Dinge wie die Energiewende begreiflich zu machen. Das ist eine Chance, die wir nutzen sollten“.
So nutzte „Opa Wilfried" seine Kontakte, um den Vorschulmäusen den Abschied aus dem Kindergarten zu versüßen.
Auf dem Flugplatz Schöngleina trafen die Kinder auf Rainer Franke, den Vorsitzenden des Fliegerclub Carl Zeiss Jena e.V. sowie weitere Vereinsmitglieder.
Im Motorflugzeug „Wilga“ oder in einem der acht Segler durften die Knirpse kurzzeitig sitzen. Das war schon ein Erlebnis! Die zahlreichen Instrumente erklärte auch Segelflieger Dieter Heyder den kleinen Besuchern auf verständliche Weise. Ehe es in den Schulungsraum des Fliegerclub ging, hatte Rainer Franke noch eine ganz große Überraschung für die Kinder parat: Der Rettungshubschrauber „Christoph 70“ stand vor dem Hangar, wartete auf seinen Einsatz.
Pilot Hubert Gleißner nahm sich die Zeit, wissenswertes über den fliegenden Helfer zu vermitteln. Da noch kein Einsatzbefehl für Christoph 70 kam, schob der Pilot schnell die hintere Tür auf, lies ein Kind nach dem anderen für einige Augenblicke auf dem Sitz des Notarztes Platz nehmen. Dies liesen sich letztlich auch die Kindergärtnerinnen nicht entgehen.
Begeistert stiegen die Kids später in die Kleinbusse, die übrigens von der Feuerwehr Stadtroda und dem Rehazentrum Stadtroda zur Verfügung gestellt wurden.

„Allen, die uns bislang und besonders bei diesem Ausflug unterstützt haben, möchten wir danken. Von Wilfried Böhm angefangen, über die Mitglieder des Fliegerclub, den Pilot Hubert Gleißner bis hin zu unseren Fahrern gilt unser Dank“ stellt Erzieherin Martina Seeliger unmittelbar vor der Heimfahrt heraus.
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