Wie die Zeit vergeht

Nora Lichtner, Philipp Krahner, Kevin Jung, Tom Gerhardt und Maria Schmierzchata. (von links)
 
Kevin blickt schon in die Zukunft.
Hermsdorf: Holzland-Gymnasium | Die Sommerferien sind beendet. Heute beginnt das neue Schuljahr und für Abiturienten das entscheidende. Fünf Hermsdorfer Gymnasiasten reden über ihre Erwartungen.



Viele neue Freunde kennengelernt, jede Menge Spaß gehabt - und das soll nun bald alles vorbei sein? Fünf künftige Schulabgänger des Holzland-Gymnasiums in Hermsdorf reden darüber, wie schnell doch die Zeit verging und welchen Wert für sie dieses kommende Schuljahr hat.
„Es kommt mir vor wie gestern, als ich in die fünfte Klasse kam. Und jetzt? Da finde ich mich am Ende des Schulweges wieder. Das ging alles ziemlich schnell“, meint der 17-jährige Kevin Jung. Tom Gerhardt hat es etwas anders empfunden. Er hat den Eindruck, als wäre die Zeit am Anfang der Schulausbildung nicht so rasch vorbeigegangen. Aber im Laufe der Schulzeit sei Routine dazugekommen, und so erscheint es nun, als ob die Jahre immer rasanter vergangen sind. Über eins sind sich Kevin Jung, Tom Gerhardt, Philipp Krahner, Nora Lichtner und Maria Schmierzchata aber einig: Die Zeit verging schneller, als ihnen eigentlich lieb war.
Das letzte Jahr am Hermsdorfer Gymnasium, hoffentlich am Ende mit dem Abitur in der Tasche, soll noch einmal genossen werden, so Maria Schmierzchata. Damit spricht sie aus, was alle fünf Abiturienten denken.
Was wird danach sein? Werde ich den Kontakt mit meinen Freunden halten können? Alles Fragen, welche den Schülern der zwölften Klassenstufe durch den Kopf schießen. „In den Ferien habe ich extra viel mit meinen Freunden unternommen. Einen Großteil davon werde ich möglicherweise nach diesem Schuljahr nicht mehr sehen“, vermutet Kevin Jung.
Doch die ganze Ferienzeit ausruhen: Fehlanzeige. Ferienarbeit, Praktikum oder das Fertigstellen der Seminarfacharbeit stand an. Alle fünf sind hochmotiviert und wollen im letzten Jahr noch einmal richtig Gas geben. „Es wird wahrscheinlich sehr stressig. Neben den normalen Schulfächern ist es unsere Aufgabe, bis Ende September die Seminarfacharbeit abzuschließen. Auch die Prüfungen zum Abschluss werden garantiert ein Höhepunkt“, so Nora Lichtner.
Philipp Krahner erklärt, dass er gerade deshalb Respekt vor dem Schuljahr habe. Doch er freue sich auf die Zeit mit seinen Freunden. Nach der zwölften Klasse würden die meisten Schüler dann getrennte Wege gehen. Deshalb solle man vor allem das letzte Jahr in vollen Zügen auskosten. Maria Schmierzchata teilt seine Meinung: „Dieses allerletzte Schuljahr müssen wir einfach genießen. Das können uns auch die Prüfungen nicht verderben.“
Das Ende der Schulzeit rückt also für die fünf jungen Leute immer näher.
Danach – und das ist allen klar – wird sich wohl alles ändern. Nichtsdestotrotz, der Zeit jetzt schon hinterher zu trauern wäre der falsche Ansatz. Jetzt geht es für die 17- bis 18-Jährigen in die heiße Phase. Was danach sein wird, das kann noch keiner genau sagen. Aber eins ist sicher: man wird sich an die Schulzeit noch lange erinnern.
Als Fazit bleibt: Alle fünf Schüler wollen noch einmal Gas geben, durch schulische Leistungen überzeugen und zugleich das letzte Schuljahr genießen.
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3 Kommentare
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Karin Jordanland aus Artern | 22.08.2011 | 15:47  
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Renate Jung aus Erfurt | 22.08.2011 | 16:45  
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Hannelore Grünler aus Artern | 22.08.2011 | 21:29  
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