Frühjahres Pesto mit Wildkräutern

Knoblauchrauke
Es muß nicht immer Bärlauch sein - ein guter Ersatz ist die Knoblauchrauke.
Diese wunderschöne Wildpflanze enthält ähnliche Inhaltsstoffe wie der Bärlauch. In Gegenden, wo es diesen nicht gibt, ist garantiert die Rauke zu finden:
An Waldrändern, die etwas schattig liegen und der Humus des Laubes gute Bedingungen für das Wachstum dieser stattlichen Pflanze bieten.
Giersch, als lästig empfunden, mit das Beste, was die Natur gegen Gicht zu bieten hat.
Beide Pflanzen zu Brei pürriert, ständig mit Sonnenblumenöl und etwas Walnußöl ergänzt, ergibt mit etwas Salz und eine Spur Zucker ein krätfig grün gefärbtes Pesto.
Der leichte Knoblauchgeschmack der Rauke bildet das I-Tüpfelchen (ohne hinterher eine Knoblauchspur zu hinterlassen).
Mit Reis oder Nudeln, etwas Reibekäse frisch gerieben hat man ein tolles Mittagessen.

Giersch schmeckt im jungen Stadium sehr gut zum Wildkräutersalat, man kann ihn ständig im Garten frisch essen. Ältere Blätter eignen sich zum Trocknen, im Winter als Tee, zum trinken. Giersch spült Harnsäure aus den Gelenken - ein Gichtmittel.

Die Knoblauchrauke genießt man vor der, und kurz während der Blüte.
Irgenwann im Laufe des Jahres verschwindet sie wieder ganz im Boden. Ätherische Öle und Mineralstoffe sind ihre Stärken.
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