Berufsvorbereitende Tage an der Hermsdorfer Regelschule

Wann? 01.02.2011 bis 04.02.2011

Linda Segler, Personalverantwortliche der Moritzklinik, beantwortete im Anschluss an die Vorstellung gern noch weitere Fragen.
Seit vielen Jahren gehören die berufsvorbereitenden Tage an der Hermsdorfer Regelschule zum guten Ton. Angesprochen sind dabei die Schüler der Klassenstufe 9, die sich in diesem Alter Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen müssen. Spätestens. Ob Haupt- oder Realschüler.
Dafür müssen sie zum einen ihre Interessen, ihre Fähigkeiten und Chancen reell ausloten, zum anderen sich mit unterschiedlichsten Berufsbildern vertraut machen. Bekannten und unbekannten. Dabei helfen regionale Unternehmen gern mit. In diesem Jahr waren zwölf Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen mit Geschäftsführern, Personalchefs oder anderen qualifizierten Mitarbeitern vor Ort. „Es waren mehr als im letzten Jahr. Wir haben uns besonders gefreut, neben unseren schon langjährigen, treuen Partnern auch neue Unternehmen begrüßen zu dürfen. Für unsere Schüler bedeutet das, sich über eine noch breitere Palette an Ausbildungsberufen informieren zu können“, so Berufsorientierungskoordinator Matthias Geithe.

Während beispielsweise die Moritzklinik Bad Klosterlausnitz, H.C. Starck, die Tischlerei Büchner oder Globus schon „Stammgäste“ in Sachen Berufsvorbereitung an der Regelschule sind, gehörten unter anderem die Agrargenossenschaft Mörsdorf, das Hotel „Adler“, die Porzellanfabrik Reichenbach und Auto Scholz zu den „Neuen“, die ihre Unternehmen, deren Ausbildungsprofile und die dazu benötigten schulischen Voraussetzungen vorstellten.
Aufmerksam folgten die Schüler den Ausführungen und hatten im Anschluss die Möglichkeit, Fragen zu stellen und bei Interesse direkt Kontakte zu dem Ansprechpartner des Unternehmens zu knüpfen.

Linda Segler, Personalverantwortliche der Moritzklinik, lud Interessierte ein, sich beispielsweise in einem Tagespraktika oder einer Führung durch die Klinik vor Ort kundig zu machen. Sie informierte darüber, dass auch ein FSJ (freiwilliges soziales Jahr) in der Moritzklinik möglich ist, um sich intensiver mit den dortigen Ausbildungsberufen auseinander zu setzen, danach zu entscheiden, ob es die richtige Wahl ist oder nicht. Dazu konnte Stefanie noch Infos beitragen, eine ehemalige Hauptschülerin der Hermsdorfer Regelschule, die gerade ein solches Jahr absolviert und bisher sehr gute Erfahrungen macht. Für sie ist das FSJ schon jetzt ein Sprungbrett in die berufliche Zukunft geworden. Die Arbeit macht ihr Spaß, gibt ihr Selbstvertrauen und Motivation – so dass sie sich entschloss, den Realschulabschluss nachzuholen und Krankenschwester zu werden.
Am 14. April findet ein „Sozialer Tag“ statt, an den die Achtklässler der Regelschule die Moritzklinik besuchen und dort in alle Bereiche „hineinschnuppern“ dürfen.

Die Idee hinter den berufsvorbereitenden Tagen ist es, den jungen Menschen berufliche Chancen in ihrer Region aufzuzeigen, um sie hier zu halten. Für die Firmen, Werbung in eigener Sache zu machen und so ihren künftigen Fachkräftebedarf zu sichern.
Zum Programm gehörten weiterhin der Besuch des BIZ in Jena, das Erstellen von Bewerbungsunterlagen, Bewerbungsgespräche mit Experten sowie ein schriftlicher Bewerbungs- oder Aufnahmetest nach Zeit, damit sie schon mal wissen, was später auf sie zukommt.
Damit nach Schulende jeder seinen – richtigen - Platz findet.
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