„Chloroplastics“ siegten mit pfiffiger Geschäftsidee

Die Sieger des Wettbewerbes: Die "Chloroplastics" alias Marie Buschner, Luise Fritzsche und Mirjam Schmidt (Foto: Fotos: Angelika Gölitz)
  Hermsdorf: Holzland-Gymnasium | Schülerwettbewerb „JugendUnternimmt“ mit Holzland-Gymnasiasten stark besetzt

HERMSDORF. Geschafft aber glücklich – drei Teams des Holzland-Gymnasiums – haben das Finale des Schülerwettbewerbs „JugendUnternimmt“ mit Bravour gemeistert.
Die Candle Chicks“ namens Daniela Seidel und Anna Spindler mit ihren Designer-Kerzen für jeden Anlass, die Jungs von „Art4U“ – Luis Morantes, Sebastian Weise, Franz Steppeler und Maximilian Bürger mit ihrer Geschäftsidee der besonderen Porträtmalerei und die „Chloroplastics“ alias Marie Buschner, Luise Fritzsche und Mirjam Schmidt mit ihren ausdrucksstarken Grasköpfen, auf denen Kräuter und Gras sprießen.
Allein schon, dass gleich drei Teams des Hermsdorfer Gymnasiums von insgesamt zehn aus ganz Thüringen und Sachsen/Anhalt ins Finale des Wettbewerbs gewählt wurden, war schon traumhaft. Und dass sie dann auch noch richtig „absahnten“ – nämlich die „Chloroplastics“ mit Platz 1 und die „Candle Chicks„ mit Platz 3 - unglaublich.

Sie überzeugten die honorige Jury aus Wirtschaft und Kultur mit der besten Umsetzung ihrer selbst entwickelten Geschäftsidee vollends. Die Preisverleihung erfolgte in ansprechendem Rahmen gemeinsam mit ihren Mentoren aus der Wirtschaft, die sie bei ihrem Projekt unterstützten, mit Lehrern und Eltern, die sie herzlich für ihren Erfolg beglückwünschten. Insbesondere Angelika Gölitz, Fachlehrerin für Wirtschaft/Recht und Initiatorin für die Teilnahme an diesem Wettbewerb war begeistert vom Erfolg ihrer Schüler. Zumal diese Aufgabe zusätzlich zum „normalen“ Unterrichtsstoff zu absolvieren und ziemlich zeitintensiv war.
„Sie haben sich klasse geschlagen, insbesondere der Verkaufstag in der Erfurter Einkaufsgalerie ANGER 1 war eine echte Herausforderung“, bestätigt sie. Ja – sieben Stunden nonstop am Verkaufsstand hatten es echt in sich, denn hier sollte sich zeigen, wie gut die Ideen bei den Verbrauchern ankamen. Die Teams ergänzten gleichermaßen, dass sie dabei eine viele neue Erfahrungen sammeln konnten. „Hart, stressig, laut, intensiv, aber auch fröhlich und neugierig“ – beschreiben sie in Kurzform den Tag. Dabei erlebten sie wohl alle Fassetten der Gefühlswelt - der eigenen von „himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt“ und die der Kundschaft, mit denen sie in direktem Kontakt standen.
Die größte Herausforderung für alle neun Holzlandgymnasiasten war es, die Leute anzusprechen, immer wieder zu motivieren, stehen zu bleiben, zu schauen, mitzumachen. Im besten Falle natürlich zu kaufen. „Die Leute hetzen durch, viele gucken gar nicht oder sind genervt. Es fielen auch schon mal dumme Bemerkungen. Doch natürlich gab es auch die erfreulichen Momente und letztlich das schöne Gefühl zu wissen, „Grasköpfe“, Kerzen und Porträts kommen an.
Eines verbinden alle drei Teams mit Unternehmertum: die Verwirklichung eigener Ideen, die Spaß machen, aber eben auch funktionieren müssen, um davon leben zu können. Und alle konnten dabei ihre Kreativität in unterschiedlicher Weise ausleben.
„Wir haben eine Menge dazu gelernt. Auch die Arbeit der Leute schätzen gelernt, die das täglich machen müssen, um damit ihre Existenz zu sichern. Das verdient Achtung und Respekt“, darin sind sie sich einig.
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