Hauptamtsleiter Herold Kurze nimmt Abschied aus Berufsleben

Wann? 02.02.2011 bis 04.02.2011

Amtswechsel: Herold Kurze legt sein Amt in die Hände von Denise Acker.
Sieben auf einen Streich – titelte damals 1993 der „Holzlandbote“ anlässlich der damals neu gegründeten Verwaltungsgemeinschaft zwischen den sieben Gemeinden Bad Klosterlausnitz, Albersdorf, Bobeck, Scheiditz, Tautenhain, Waldeck und Weißenborn. Dabei ein Foto mit den sieben „Köpfen“ der Gemeinden – den Bürgermeistern. Nun nimmt der letzte dieser „Köpfe“ – längst nicht mehr Bürgermeister, sondern seit Jahren Hauptamtsleiter der erfüllenden Gemeinde Bad Klosterlausnitz seinen beruflichen Hut und verabschiedet sich Mitte Februar in den Ruhestand: Herold Kurze. Vorzeitig – im Rahmen der Altersteilzeit.

Natürlich schwingt – nach 21 Jahren aktiver Arbeit im öffentlichen Dienst - schon etwas Wehmut mit. Zumal es für ihn eine sehr bewegte Zeit war. Eine Zeit voller Enthusiasmus, eine Zeit des Ärmelhochkrempels und der Veränderungen in rasanter Geschwindigkeit. Seine schönste Zeit, so Kurze, sei die als Bürgermeister in Tautenhain gewesen. Denn „seine“ Gemeinde war damals ein Vorreiter. Während andere noch überlegten, was zu tun sei, war Tautenhain dank fachkundiger Gemeinderäte und einem findigen Bürgermeister Kurze schon in der Dorferneuerung, 1991 war die erste Straße, die Kläranlage mit Fördermitteln gebaut, der Weg für das Neubaugebiet geebnet und vieles andere auf den Weg gebracht. „Ich denke, ich hatte immer einen guten Draht zu den Leuten, nicht nur als Bürgermeister, auch als Hauptamtsleiter“, so Kurze. Auch wenn öfter Gradwanderungen zu absolvieren waren zwischen einzuhaltenden Vorschriften und Entgegenkommen. „Wir haben stets versucht, Probleme in gegenseitigem Einvernehmen zu lösen. Für mich war dabei das ehrliche Wort wichtig“, so Kurze. Wie die gute Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsteam, das er sehr schätzt. „Der Einzelne ist ohne eine gute Mannschaft nichts“ – sein Credo. Der Abschied fällt eben doch nicht ganz leicht.

Dennoch – auch nach seiner aktiven Dienstzeit wird ihm nicht langweilig werden. Er wird sich nun intensiver seinen beiden Enkeltöchtern (acht und zwei Jahre) widmen können. Es bleibt Zeit, mal in alten Zeitungen aus seiner Amtszeit zu schmökern, den „grünen Daumen“ hinsichtlich seiner Bonsai-Pflanzen weiter zu pflegen und natürlich in der Schützengesellschaft aktiv am „Ball“ zu bleiben.
Seine Nachfolge übergibt er in weibliche Hände. In die von Denise Acker. Die 37-Jährige Diplom-Verwaltungswirtin aus Königshofen arbeitete seit 1992 im Landratsamt. Dort zunächst in der Rechtsabteilung, seit 2002 direkt für das Büro des Landrates, hier managte sie das Sachgebiet Kreistagsangelegenheiten. Ihre Intension für den Wechsel: „Nach 18 Jahren fand ich die Zeit reif für eine berufliche Veränderung. Die Stellenausschreibung der Gemeinde Bad Klosterlausnitz kam mir dabei sehr entgegen. Die Chance, hier in einem so interessanten wie vielfältigen Aufgabenspektrum tätig zu werden, wollte ich nutzen. Und es hat geklappt. Ich bin neugierig und gespannt auf das Neue, das auf mich zukommt. Das Rathausteam habe ich schon etwas kennen gelernt und ich weiß von Herrn Kurze um seine Kompetenz. Alles in allem habe ich ein gutes Gefühl und freue mich auf die Zusammenarbeit im Team und den direkten Kontakt zu den Bürgern.“
Außerhalb des Jobs ist Denise Acker sportlich fit – sie spielt Tennis und – wenn sie auf Reisen ist – taucht sie gern ab in die Tiefe des Meeres.
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