Mühltalbrücke und Hochwasserschutz

Baustellenbegehung mit Bürgermeister, Bauaufsicht und Polier.
Noch dauert es ein Stück weit, bis von der alten, unschönen Betonmauer entlang des Malzbaches innerhalb der Ortschaft von Kursdorf nichts mehr zu sehen sein wird und der Bach in seinem schönen breiten Bett fließt. Etwas vom künftigen Bild kann der Laie aber doch schon erahnen – nämlich wenn er zur Baustelle schaut – dem Neubau der Mühltalbrücke an der B7, dem direkten Zugang zum Mühltal. Dort sind die Mannen der Firma Streicher am Schaffen – beim Brückenbau als solches und dem Verbreitern des Bachbettes von ursprünglich rund zwei auf jetzt fünf Meter.
Natürlich bringen solche Bauprojekte in unmittelbaren Anwohnerbereich immer Einschränkungen verschiedenster Art mit sich. Doch die Streicher-Bauleute bestätigen ein eingespieltes und vernünftiges Miteinander in der bisherigen Bauphase.

Später – wenn auch die alte Malzbachbrücke und die Betonmauer entlang des Bachlaufes weggerissen ist – wird sich das fortsetzen. Nicht nur für ein optisch schöneres Ortsbild, was zweifelsohne aus dem Ergebnis der Baumaßnahme resultieren wird, sondern dem Hochwasserschutz geschuldet. Der Ausbau des Bachbettes bringt für die Anwohner ein hohes Maß an Sicherheit. Diese hatten in den letzten Jahren ja öfter mit den Auswirkungen von Hochwasser zu kämpfen. Wenn der sonst ruhig vor sich hin plätschernde Malzbach plötzlich seine bedrohliche Seite zeigt.
Hieß es in diesem Bereich statistisch gesehen alle zwei Jahre ein Hochwasser, wird es künftig bei 25 Jahren liegen. Ein enormer Sprung.
Allein für das Brückenbauwerk und den damit in Zusammenhang stehenden Hochwasserschutz investierte die Stadt Eisenberg mehr als eine Viertelmillion Euro – mit Fördermitteln.

Auch wenn in Kürze – je nach Witterungsbedingungen – der Gussasphalt auf die Fahrbahnfläche der Brücke kommt, wird die Vollsperrung der B7 in Kursdorf vorerst bleiben müssen. Denn es geht nahtlos weiter mit den umfangreichen Baumaßnahmen an Brücke, Bachufer und der B7. Abgeschlossen wird die Gesamtmaßnahme Ende des Jahres sein.
Momentan liegt ein weiterer Förderantrag für Hochwasserschutz beim Flurneuordungsamt – für den Abschnitt unmittelbar nach der Mühltalbrücke in Richtung Rauda, für den natürlich ein positiver Bescheid erhofft wird. Dann träte der positive Effekt des Schutzes nach baulicher Umsetzung für die gesamte Ortslage Kursdorf ein.
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