Naturwissenschaftliches Fachkabinett an Regelschule Crossen übergeben

Eingestöpselt und los geht's...
 
Wie war das nochmal mit dem Widerstand. Bürgermeister Jens Lüdcke, Landrat Andreas Heller und Dr. Mario Voigt wagen das Experiment...
Ganz ohne Widerstand nahmen sie an den neuen Schulbänken im neuen, naturwissenschaftlichen Fachkabinett der Regelschule „Elstertal“ in Crossen Platz. Um – ohne es vorher zu ahnen – just diesen zu ermitteln. Nach Ohm’schem Gesetz. Mit spitzbübischem Lächeln verteilte Mathe und Physik-Lehrer Hans-Rüdiger Pöhl die Aufgabenzettel.

So wurden Landrat, Beigeordneter, Abteilungsleiter, Bürgermeister und andere an der Realisierung des Kabinetts Beteiligte sowie Lehrer der Schule kurzerhand wieder zu Schülern. Wer ein naturwissenschaftliches Kabinett einweiht, muss das eben auch praktisch tun. Unter Nutzung der neuen, interaktiven Tafel (eine herkömmliche für Kreide blieb auf Wunsch erhalten) gab Hans-Rüdiger Pöhl Hilfestellung. Und siehe da, nach gemeinsamen „Knobeln“ mit dem Banknachbarn ließen sich noch Reste physikalischen Wissens herauskramen und die Lösung finden. Der Widerstand des unbekannten elektrischen Bauelements betrugt 8,9 Ohm… Nun – Spaß hatten die Damen und Herren auf jeden Fall. Das soll es auch den Schülern machen.

Spaß am Experimentieren, den können sie unter diesen jetzt Top-Bedingungen auf jeden Fall haben. Ein modernes, zukunftsorientiertes und multivalent nutzbares Fachkabinett für den Chemie- und Physikunterricht sowie die Fächer Biologie und MNT – Mensch, Natur, Technik, stehen den 138 Schülern zur Verfügung.

28 Arbeitsplätze an ortsveränderlichen Tischen sorgen für eine flexible Einrichtung des Fachraumes und seine unkomplizierte Reinigung. Die Versorgung mit Medien wie Elektro-, Gas- und Datenanschluss erfolgt über ein hochmodernes Deckensystem, das statik-, wartungs- und reparaturfreundlich ist. Zur Verfügung stehen weiterhin die interaktive Tafel, die Panoramaabzug inklusive Abluftanlage an Fassade und Dach insbesondere für die chemischen Experimente sowie sichere Schränke für Säuren, Laugen, Gifte und brennbare Gefahrstoffe. Das einzige, was im Raum noch „alt“ ist und dennoch immer populär bleiben, dass niemals dem Wandel der Zeit unterliegen wird, ist das an der Wand befindliche Periodensystem der Elemente.
Einziges kleines Manko, an dem noch „gebastelt“ werden muss, ist eine entsprechende Verdunkelung für die Fensterfront, die noch nicht zur Verfügung steht. Viele Handarbeiten am Raum übernahm Hausmeister Herbst und auch die Kollegen packten mit an. An sie richtete Schulleiterin Petra Radicke für ihr Engagement einen besonderen Dank.

Die Sanierung und Neuausstattung des dazugehörigen Vorbereitungsraumes soll bis zum Sommer realisiert werden – Kosten hierfür belaufen sich auf 14.000 Euro. Die Neuausstattung in Höhe von insgesamt 134.000 Euro wurde zu 87,5 Prozent aus Fördermitteln des Freistaates Thüringen sowie der EU finanziert. Der Schulträger beteiligte sich mit rund 10.000 Euro.
„Dank dieses modernen Fachkabinetts kann das Schulkonzept mit Schwerpunkt der Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Bereiches, auf hohem Niveau realisiert werden. Wir machen damit einen großen Schritt nach vorn“, freut sich Schulleiterin Petra Radicke. „Denn gerade im praktischen Bereich, also durch das Experimentieren, lassen sich physikalische und chemische Zusammenhänge für die Schüler viel einfacher erlernen und begreifen.“
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