Neues Erscheinungsbild? Na „Logo“!

Die Werbegestalter Marcus Janik und Martin Kemter treffen letzte Absprachen mit Petra Gerhardt vom Heimatverein.
Hermsdorf: Berufsschulzentrum | Heimatverein Bad Klosterlausnitz mit neuem Auftritt nach Außen

BAD KLOSTERLAUSNITZ. Warum soll man gute Kontakte nicht nutzen – das dachte sich auch der Heimatverein Bad Klosterlausnitz mit Blick auf die Fachschule für Gestaltung am Hermsdorfer Berufsschulzentrum.

Die jungen Leute dort sind kreativ, haben Ideen und suchen nach einem Partner aus der Praxis für konkrete Projekte, die später als hervorragende Referenzen bei der Jobsuche von Vorteil sind. Und das Wissen, dass ihre Kreationen tatsächlich genutzt werden und nicht in einer „Schubladen“ verschwinden, sind Motivation und echte Herausforderung in der Ausbildung gleichermaßen. Obwohl es zusätzliche Arbeit neben der Ausbildung bedeutet.
Die Gemeinde hatte es in Zusammenarbeit mit der Kurbetriebsgsellschaft des Kurortes bereits vorgemacht und ein neues modernes Erscheinungsbild für das Auftreten nach Außen erhalten.

Dem Heimatverein fehlte bis dato ein einheitliches Bild hinsichtlich der Geschäftsbriefe, Visitenkarten, Plakate... – und das Geld, sich von einer professionellen Agentur ein solches „Paket“ mit Logo entwickeln zu lassen. Da die angehenden Gestalter ihr Können bereits mehrfach unter Beweis stellten, lag es nahe, sie um Unterstützung zu bitten.

Der Heimatverein nahm Kontakt zu Birgit Schulz, Fachlehrerin für Gestaltung auf - und stieß auf offene Ohren. Das war erstmals vor knapp einem Jahr. Nachdem die Vereinsmitglieder Wünsche und Vorstellungen zum „Produkt“ erläutert hatten, ging es Oktober direkt zur Sache. Vorschläge wurden entwickelt und bei einer Präsentation kamen drei Grobvorschläge von drei Teams kamen in die engere Wahl. Nach reiflicher Überlegung und Diskussion entschied man sich schließlich für den des „Männertrios“ Marcus Janik, Martin Kemter und Johannes Günther. Sie entwickelten und verfeinerten ihr Konzept Schritt für Schritt weiter - bis zur reprofähigen Druckvorlage.

Die farbliche Gestaltung erfolgte in Anlehnung auf das Design der Kurortgemeinde, gemeinsam mit dem Logo, der Schrift und der offenen Elipse verbinden diese einzelnen Elemente Regionalität und Moderne. Stehen für Heimatverbundenheit ebenso wie für den Blick „über den Tellerrand“.

„Es war eine angenehme Zusammenarbeit und ich hoffe, die Schüler sehen uns unsere zig kleinen und größeren Änderungswünsche nach, die sicher manchmal nervig waren“, so Gerald Reimann, Vorsitzender des Heimatvereines. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und ich denke, das geht dem Team ebenso.“

„Eine gelungene Geschichte. Ganz besonders freue ich mich über die Flyer“, ergänzt Vereinsmitglied Petra Gerhardt. Denn die fehlten bisher sogar ganz, was Besucher des Heimatmuseums „Altes Sudhaus“, für das der Verein Träger ist, schon häufiger bedauerten.
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