Noch Wahlhelfer für Bundestagswahl in Gera gesucht

Susanne Sothen, die Leiterin des Wahlbüros im Geraer Rathaus, hofft auf weitere ehrenamtliche Wahlhelfer, die sich am Bundestags-Wahlsonntag am 22. September zur Verfügung stellen.
Gera. Bei Susanne Sothen im Rathaus Gera laufen die Fäden zur Vorbereitung der Bundestagswahl am 22. September zusammen. Die Leiterin des Wahlbüros im Geraer Rathaus und ihr Team haben momentan alle Hände voll zu tun, damit am Wahltag alles reibungslos ablaufen kann. Derzeit geht es darum, noch Wahlhelfer zu gewinnen. Der AA Gera fragte bei ihr zum Stand der Dinge nach.
Frau Sothen, wie viele Wahlbüros gibt es und wie viele Helfer werden benötigt?
76 Wahlbüros sind zu besetzen, dafür benötigen wir insgesamt rund 700 ehrenamtliche Helfer.

Haben sich schon genügend Wahlhelfer gemeldet?
Wir liegen ganz gut im Rennen. Etwa 500 Zusagen von engagierten Bürgern sind bereits eingegangen, rund 200 werden aber noch gesucht, unter anderem für die Ortsteile Ernsee, Kaimberg, Liebschwitz, Bieblach-Ost und die Westvororte.

Wo und bis wann können sich Bürger melden?
Anfragen werden unter Telefon 0365/838 1182 oder per Mail wahlen@gera.de entgegen genommen. Auf der Internetseite der Stadt Gera finden Interessierte ein Formular Bereitschaftserklärung, das man ausfüllen und per Mail, als Fax oder per Post schicken oder im Rathaus bzw. im H35 abgeben kann - möglichst bis Ende Juli. Aber auch Spätentschlossene können sich jederzeit noch melden.

Wie steht es um die Einsatzorte?
Auf Wünsche zum Einsatzort nehmen wir - soweit es uns möglich ist - natürlich Rücksicht.

Was gehört zu den Aufgaben der Wahlhelfer?
Sie geben die Stimmzettel aus, prüfen die Wahlberechtigung, beaufsichtigen Wahlkabinen und Wahlurnen, schützen den gesamten Wahlvorgang vor Störungen und zählen nach Ende der Wahl um 18 Uhr die Stimmzettel aus.

Braucht man als Wahlhelfer Vorkenntnisse?
Nein, es wird im Vorfeld eine Schulung geben, die als Leitfaden dienen und die wichtigsten Fragen beantworten soll.

Auch wenn es eine ehrenamtliche Aufgabe ist, gibt es eine Aufwandsentschädigung?
Ja. Der Stadtrat hat dazu im Januar neue Vergütungen für Wahlhelfer beschlossen. Wahlvorsteher erhalten 40 Euro, ihre Stellvertreter 30 Euro und jedes weitere Mitglied des Wahlvorstandes 25 Euro.

Warum sollte man sich für dieses Ehrenamt engagieren?
Ich denke, dass es eine spannende Aufgabe ist, weil man Neues dazulernt und natürlich in Kontakt mit vielen Leuten kommt.

Ein Blick in die Zukunft?
Bereits im nächsten Jahr werden wieder viele freiwillige Wahlhelfer gebraucht. Denn dann stehen gleich mehrere Wahlen an: die Europawahl, Stadtratswahl, Wahl der Ortsteilbürgermeister und Ortsteilräte sowie Landtagswahl.
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Klaus Köhler aus Gera | 22.07.2013 | 21:55  
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