Stadt unterstützt Frauen- und Familientreff

Bürgermeister Lippert und Gleichstellungsbeauftragte Renate Stein (steh. li.) besuchten den FFT.
Eisenberg: Frauen- und Familientreff | Mittwochvormittag - sechs Frauen an der Tafel des Frauen- und Familientreffs in der Eisenberger Gartenstraße sind kreativ. Sie basteln Rosenblüten aus Schleifenband – rote, orange oder gelbe. Dabei plauschen sie über „Gott und die Welt“. Man kennt sich, denn die Treffs sind regelmäßig. Mit oder ohne konkreten Anlass. Zum Kaffeeklatsch, zur Spielrunde, zum Basteln, es wird Fasching, Frauentag und Weihnachten gefeiert… Es wird einmal im Monat zum Frauenfrühstück mit allgemein interessierenden Themen ins „FFT“ eingeladen. Regelmäßig finden auch Rechtsberatungen mit einem Anwalt statt.

„Jeder kann mit seinen Problemen kommen und findet hier ein offenes Ohr. Wir helfen, wo wir können, begleiten zu Ämtern, helfen und beraten bei Fragen zur Vorsorgevollmacht, Patientenvollmacht, zu ALG-Bescheiden oder anderen amtlichen Schreiben… Kinder sind natürlich ebenfalls immer gern gesehen – ihnen bieten wir beispielsweise Hausaufgabenhilfe an“, so die Leiterin des Frauen- und Familientreffs Gabriele Scholz. Eine enge Zusammenarbeit und ein gutes Verhältnis gibt es natürlich mit den unmittelbaren Nachbarn im Gebäude – der Eisenberger Tafel, aber auch mit der Polizeiinspektion Eisenberg, mit dem Frauenhaus Jena sowie mit der Aufnahmestelle für Asylbewerber in Saasa.

Seit knapp 21 Jahren gibt es den Treff, von Anfang an unter dem Dach des Demokratischen Frauenbundes e.V. als Träger. Doch ohne großzügige Unterstützung ist das Engagement in Gefahr. Jeder Cent zählt für die Aufrechterhaltung dieses wichtigen Angebotes in der Kreisstadt. Unterstützung findet das FFT vom Jobcenter, vom Landratsamt und gern helfen auch der Eisenberger Bürgermeister und seine Stadträte finanziell mit. Über den Besuch von Ingo Lippert und der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Renate Stein, freuten sich die anwesenden Frauen am Mittwoch besonders.

Denn die beiden kamen nicht mit leeren Händen, sondern einem Scheck in Höhe von 2000 Euro. „Die Einrichtung muss bestehen bleiben im Sinne der Bürger hier, sie erfährt von Jahr zu Jahr mehr Zuspruch. Ein Zeichen, dass die Menschen diese Hilfe benötigen“, so Renate Stein. „Nicht nur, weil sie hier die Ansprechpartner und konkrete Hilfe finden, sondern auch menschliche Wärme, Herzlichkeit und Gleichgesinnte zum Austauschen“, ergänzt Gabriele Scholz, die sich im Namen des FFT herzlich für den Geldsegen bedankte.
PS: Dringend werden ein neuer oder guter gebrauchter Computer (der alte ist 20 Jahre alt und gibt gerade seinen Geist auf) und ein Kopierer gesucht. Wer hier weiterhelfen kann, wendet sich an Gabriele Scholz.
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