Verwaltungszentrum Kraftsdorf an einem Ort konzentriert

Vor dem neuen Anbau: Bürgermeister Bernhard Bräuner im Gespräch mit Bauamtsmitarbeiterin Annett Schindler und Malermeister Matthias Schwartze.
Kraftsdorf: Verwaltung | Es ist geschafft – die Einheitsgemeinde Kraftsdorf hat ihre Verwaltung nun an einem Ort konzentriert: im Kraftsdorfer Verwaltungszentrum. Das bietet nach Sanierung und Umbau für die Mitarbeiter um Bürgermeister Bernhard Bräuner gute Bedingungen, kurze Wege unter einem Dach und ermöglicht dadurch endlich ein effizientes, wirtschaftliches Arbeiten.

Das war bisher nicht so, denn die Verwaltung saß ursprünglich an verschiedenen Standorten. Vier, zum Teil in katastrophalem Zustand, gab es für den Bauhof, ein Teil der Verwaltung in einer ehemaligen Arztpraxis in Kraftsdorf untergebracht, die Buchhaltung in Rüdersdorf, in Töppeln lagert noch ein Teil des Archivs…

Das ist Geschichte. Dank der günstigen Gelegenheit, noch über die Dorferneuerung eine Förderung von drei Viertel der Gesamtkosten zu bekommen, die sich auf 324 000 Euro beliefen, konnte der Anbau an das Gebäude der Gemeindeverwaltung erfolgen. Anfang März begannen die Handwerker mit dem Umbau des Anbaus im hinteren Teil der Gemeindeverwaltung. Dabei machte der marode Zustand es notwendig, das etwa 90 Jahre alte Gebäude bis auf das Erdgeschoss komplett abzureißen und neu aufzubauen. Unten wurde die Altbausubstanz so weit wie möglich genutzt und zusätzlich auf Altbestände an Baumaterialien zurückgegriffen, um Kosten zu sparen. Heute macht der Blick auf den Anbau wieder Freude. Grüne, große Fenster, freundlich gelbe Fassade und Sandsteinverkleidung spielen optisch perfekt zusammen. Natürlich wurde auf energetisches Bauen gesetzt. Eine Luft-Wärmepumpe speist das Heizsystem, die Räume erhielten eine Fußbodenheizung.
„Das ist energieeffizient und senkt die Betriebskosten“, so Bernhard Bräuner. Die Mitarbeiter des Bauhofes fanden im Erdgeschoss ihr neues Domizil, wo sie nun optimale Bedingungen vorfinden und alles an einem Platz haben. Neben Garage, Werkstatt und Lager gibt es nun endlich auch ein Unterkunftsraum mit Sanitäranlagen. In die erste Etage zogen das Bau- und das Liegenschaftsamt ein, eine Etage darüber Kämmerei und Buchhaltung.
Weil das Geld gerade für die baulichen Arbeiten reicht, wurden die neuen Räume mit den alten Möbeln bestückt. Am alten Gebäude wurden lediglich Eingangstür und die davor befindliche Treppe mit erneuert.
Die in Rüdersdorf frei gewordenen Räume sind bei den Vereinen heiß begehrt. Die Schalmeienkapelle, der Heimatverein, die Sportfrauen oder der Faschingsverein werden die künftigen Nutzer sein. Der alte Flachbau des Bauhofes in Kraftsdorf wird ebenfalls umgenutzt und dient nun als Lager, beispielsweise für Verkaufsstände, die zum Maibaumsetzen genutzt werden. „Durch den Anbau konzentrieren wir die Verwaltung, können effizienter arbeiten und sparen Kosten“, so der Bürgermeister der Einheitsgemeinde.
Er und Bauamtsmitarbeiterin Annett Schindler zeigen sich mit der Arbeit der Handwerker und der Kooperation untereinander sehr zufrieden. Insgesamt waren 18 Gewerke beteiligt, die alle aus der Region kommen.
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