Vorplatz zur Kapelle auf Hermsdorfer Friedhof wird gepflastert

Uwe Bock bei Pflasterarbeiten vor der Kapelle in Hermsdorf.

Bestattungen bei Schlamm sind bald vorbei.



Hermsdorf. Auf dem Hermsdorfer Friedhofsgelände wird derzeit der Platz vor der Kapelle neu gepflastert. Vorher war der Weg geschottert, was vor allem bei Schlechtwetter-Bestattungen für die Trauergäste stellenweise eine Zumutung war.

"Die Fläche vor der Friedhofskapelle war bisweilen geschottert. Bei Frost war der Boden dann oft schlammig und schmierig. Das klebte förmlich an den Schuhen. Deswegen finanzierten wir hierein", erklärte Gerfried Manke und zeigte auf die neuen Pflastersteine, die von Arbeitern vor der Kapelle eingesetzt wurden.

Manke ist Mitglied im Kirchengemeinderat und ist zusammen mit Vorsitzenden Jürgen Wolf zuständig für die Bautätigkeiten im evangelischem Friedhof in Hermsdorf. Die etwa 70 Quadratmeter große Fläche vor der kleinen Kapelle soll bis spätestens Ende nächster Woche komplett gepflastert sein. Begonnen hatten die Arbeiten am 13. August.

Schätzungsweise 20.000 Euro wird die Neugestaltung des Platzes kosten. Das Geld dafür kommt aus Fonds und Rücklagen der Kirchengemeinde. "Der Friedhof lebt von Gebühren. Ohne diese Einnahmen wäre ein solches Projekt nicht möglich", betonte Wolf.

In die Mitte der neuen Bebauung soll ein Kreuz-Symbol aus dunkleren Betonsteinen eingearbeitet werden. Außerdem wird die Pflasterung bei Fertigstellung vorn abgerundet sein. Die eingesetzten Steine haben unterschiedliche Größen und können so den Gegebenheiten des welligen Bodens angepasst werden. Mit Split und einer Spezialmischung namens Hanse-grand wird der Weg vor der Kapelle bearbeitet.

Erst vor zwei Jahren wurde die Treppenanlage des Friedhofs saniert. Die zuvor eingesetzten hohen Sandsteine dienen jetzt als Begrenzung vor der Kapelle zu den Beetanlagen. In diesem Jahr seien in der Begräbnisstätte bisher drei bis vier neue Bäume gepflanzt worden, so Manke.

"Natürlich müssen wir für alle Sanierungen genug Geld zusammensparen. Wir sind jetzt aber froh, dass die Pflasterung bald fertig sein wird", sagte Wolf. Als nächstes, so erklärten die beiden, sei das Kapellendach fällig. Die Abdeckung stammt noch aus den 1930er-Jahren. Bis heute wurde es immer wieder ausgebessert. "Doch auch dafür muss erst einmal gespart werden", so Manke.
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