Bald Radeln durch geschützte Zone

Fast am Ziel: Baubesprechung am neu entstehenden Radwegeabschnitt mit Bürgermeister Ingo Lippert, Silke Häselbarth und Lothar Lüder vom Straßenbauamt Ostthüringen sowie Polier Jürgen Raifert und Bereichsleiter Kai Sommer von Strassing-Limes.
Eisenberg: Radweg | Bauarbeiten am Radwegeabschnitt auf ehemaligem Gleisbett geht in letzte „Runde“

EISENBERG. Die Strassing-Limes-Bauleute um Polier Jürgen Raifert hoffen für die nächsten Tage auf gutes Wetter. Trocken und möglichst noch nicht so kalt… Die Bauarbeiten an dem neu entstehenden Radwegeabschnitt auf dem ehemaligen Gleisbett der Bahn zwischen der Bahnhofstraße und der Königshofener Straße in Eisenberg und ein Stück darüber hinaus – insgesamt auf einer Länge von gut 800 Metern und 2,50 m Breite – sind weit fortgeschritten. Also kann in Kürze der Auftrag von Trag- und Deckschicht beginnen. „Solche stillgelegten Eisenbahnstrecken bieten sich für den Radwegebau hervorragend an. Und letztlich auch dem Radfahrer einen tollen Weg durch die Natur“, so Lothar Lüder vom Straßenbauamt. „Das Ziel ist fast erreicht – und damit der Lückenschluss zwischen Gera und Jena fast vollzogen. Nur ein allerletztes Stück fehlt noch bis zum komplett durchgängigen Netz. Wir hoffen, dass wir auch dieses nächstes Jahr in Angriff nehmen können – wenn Bundesmittel fließen.“
Rund 50 km freie Fahrt in schöner Landschaft hieße das dann für alle Radwanderer. Dieser Abschnitt ist ein Teil im großen Radwege-Konzept. Gelobt wurde eine gute Zusammenarbeit und Kooperation zwischen der Stadt Eisenberg, dem dortigen Bauamt, dem Straßenbauamt, den anliegenden Gemeinden, Planern und Bauausführenden. Natürlich freut sich auch die Fa. Strassing-Limes über den Zuschlag für die Bauausführung und bedankt sich für eine gute und bereits langjährige Zusammenarbeit. „Für uns ist es natürlich ein Glücksfall, wenn wir so direkt „vor der Haustür“ einen Auftrag ausführen können“, so Kai Sommer, Bereichsleiter bei Strassing-Limes.
Zur Erinnerung: Ganz am Anfang der „Radweggeschichte“ an diesem Ort stand die Absprache mit dem Naturschutzbeirat durch das Planungsbüro, denn es mussten besondere Maßgaben im Rahmen des Artenschutzes eingehalten werden, weil die seltene und zu den geschützten Arten zählende Zauneidechse hier beheimatet ist. Mit dem Wegfall des Gleisschotters durch die künftig versiegelte Fläche musste in Vorbereitungsmaßnahmen zunächst ein alternativer Lebensraum für diese Art an gewohntem Standort geschaffen werden.
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