Spatenstich mit Schneeschippe

BuTZ-Geschäftsführerin Rosemarie Angermann griff dem Wetter gemäß zur Schneeschippe.
Eisenberg: Butz | Es entwickelt sich, das BuTZ. Seit seiner Gründung nach der Wende Schritt für Schritt. So vermochten selbst ungeheure Schneemassen den anberaumten Spatenstich für das neue Internat in der Goethestraße nicht zu verhindern.

Während im leergezogenen alten Gebäude die Maurer bereits die Wände gemäß dem neuen Konzept als Lehrlingswohnstätte hochzogen, griff Geschäftsführerin Rosemarie Angermann alternativ zur Schneeschippe, um das Ritual symbolisch zu vollziehen. In Anwesenheit der wesentlich an der Initiierung, Finanzierung, Planung und nun an der baulichen Verwirklichung des Projektes Beteiligten. Dr. Mario Voigt (CDU) setzte sich im Kreistag vehement dafür ein, Bürgermeister Ingo Lippert (SPD) und der Stadtrat verfügten, die Mittel aus dem Konjunkturpaket II in Höhe von 306 T€ dafür zu verwenden, der als Bildungsträger zuständige Landkreis setzte sein Gebäude- und Liegenschaftsmanagment ein, in persona Steffen Grosch.

Das Schkölener Ingenieurbüro Thomas Oehme entwickelte eine den gegebenen baulichen, gesetzlichen und finanziellen Voraussetzungen und der Verwendung als betreutes Internat entsprechende, ausgezeichnete Lösung, hob Rosemarie Angermann ausdrücklich hervor. Sie bietet 20 Auszubildenden ein "Zuhause”, in je sechs Doppel- und Einzelzimmern, sowie zwei behindertengerecht ausgestatteten. Dazu Sanitäreinrichtungen, Küche und Aufenthaltsräume, wohnlich für die Bewohner, mit Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung auch übers Wochenende. Den ersten Bauabschnitt übernehmen nach Ausschreibung die Baufirma Matthias Enke aus Nimritz, Elektro-Technik Manfred Bärthel und Innenausbau Ulrich Spautz aus Eisenberg.

Die Gesamtkosten dafür betragen insgesamt rund 550 000 Euro. Der Begründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung und gemeinnützigen GmbH BuTZ, Manfred Dittrich, der nach der Wende seine 173 Lehrlinge nicht "hängen” lassen konnte, sieht als ehemaliger Lehrer nach wie vor alle Fragen der Bildung durch die soziale Brille. "Durch Arbeit, durch sinnvolle Tätigkeit, entwickelt jeder junge Mensch, jeder Mensch, seine charakterlichen Fähigkeiten. Durch seine Arbeit bringt er sich, sein Selbst, in die Gesellschaft ein”, äußerte er damals der NTI gegenüber.

An dieser Maxime als Aufgabe hält das BuTZ, halten die Mitarbeiter des BuTZ erfreulicherweise unverdrossen fest. Zudem fühlen sie sich natürlich auch den Unternehmen gegenüber in der Pflicht, die ihnen ihre Lehrlinge schicken. Dabei finden sie offenbar in Eisenberg und im Landkreis gleich gesinnte, kompetente Unterstützer Bei denen bedankte sich die Geschäftsführerin Rosemarie Angermann ausdrücklich. Der erste Bauabschnitt endet, gemäß Plan, Ende März. Inzwischen laufen die Ausschreibungen für den zweiten. Demnach soll das Internat Ende August fertig gestellt und bezogen werden.

29.12.2010
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