40 Jahre Mühltallauf

Günther Stierand, Vorsitzender des Mühltallaufvereines, zeigt die Plakette, die jeder Starter im Ziel zum 40. Jübiläumslauf erhalten wird.
Seit einem Jahr „gräbt“ Günther Stierand, Vorsitzender des Mühltallauf-Vereins mit Unterstützung von Andrea Stein nach den Adressen der Sieger der Mühltal(haupt)läufe der vergangenen 39 Jahre. Denn am 19. März – zum 40. Jubiläumslauf – sollen sie sportliche Ehrengäste sein und sind herzlich eingeladen zur Festveranstaltung am Vormittag und natürlich zum Lauf am Nachmittag.
Keine einfache Recherche, denn 39 Jahre sind eine lange Zeit und die Läufer „in alle Winde“ zerstreut, die Läuferinnen zudem oft unter neuem Namen - weil inzwischen verheiratet… Erschwerend: die ehemaligen DDR-Sportvereine existieren nichtmehr oder unter neuem Namen. Eine echte Sisyphusarbeit.
„Viele Briefe kamen zurück, die Adressaten längst verzogen. Aber immerhin gab es bereits positive Rückmeldungen. So haben beispielsweise Uta Krätzer (damals SC Motor Jena) zugesagt, die 1987 Siegerin in der Frauenwertung wurde und Dr. Barbara Reichenbächer (SG Würchwitz), die 1989 die Schnellste war. Besonders freut sich Günther Stierand über die Zusage von Steffen Reglin, einem derjenigen Läufer, die am häufigsten den Mühltallauf bestritten – er lief mehr als 30 Mal mit. Und tut es auch am 19. März wieder. Zu den „alten Hasen“ gehört auch Bert Laaß, der mindestens 20 Läufe „in den Beinen“ hat und den Anlass häufig gleich noch mit einem Familientreffen im schönen Mühltal verbindet.
Waldemar Cierpinski bedankte sich herzlich für die Einladung und bedauerte ehrlich, nicht kommen zu können, weil er zur gleichen Zeit mit seiner Seniorennationalmannschaft in einem Trainingslager weilt. Dafür kommt internationaler Besuch aus Tschechien: Zdenek Forster vom Verein Jistra Domazlice, bereits mehrfach Sieger beim Mühltallauf, bringt gleich noch zwei Klubkameraden und seinen Trainer mit…

Und genau das sind die freudigen Momente, wo Günther Stierand weiß, dass sich seine Mühe lohnt. „Mein Wunsch, dass zum Jubiläumslauf insgesamt mit Hauptläufen, Zahnärztelauf und Bambini-Lauf eine Teilnehmerzahl von 500 zusammenkommt“.
Hier noch etwas Wissenswertes: 1. Mühltallauf: 15. April 1972, 18 Starter, damals noch mit Start/Ziel am Rudolf-Elle-Krankenhaus. Heute ist Start an der Froschmühle. Die erste separate Frauenwertung war beim 7. Mühltallauf 1978, damals gewann eine Bulgarin: Wanja Gospodinova vom SC Zagorez. Noch viel mehr Wissenswertes ist in der Broschüre 35 Jahre Eisenberger Mühltallauf aus der Reihe „Rückblicke“ der Stadt Eisenberg zu finden. Vielleicht wird es ja anlässlich des 40. Jubiläums eine Fortsetzung geben…
Weitere Ehrengäste der Festveranstaltung auf dem Saal der Naupoldsmühle werden neben dem Schirmherrn, Bürgermeister Ingo Lippert, alle, die den Mühltallauf über 40 Jahre aktiv am Leben hielten, Ministerin Heike Taubert sowie die langjährigen Förderer und Sponsoren sein.
Anmelden kann man sich bis zum 10. März: www.muehltallaufverein.de, Tel. 036691/42208 oder per Mail: eisenbergermuehltallauf@freenet.de. „Spätzünder“ können das auch noch am Wettkampftag bis 13 Uhr.
Mehr Infos direkt zum 40. Mühltallauf in Kürze im AA Holzlandbote“
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