Eisenberger Keglerinnen räumen bei Kreiseinzelmeisterschaften kräftig ab

Sigrun Buchda (2.), Dorothee Weber (1.) und Ute Grün (3.) v.l. landeten bei den Kreiseinzelmeisterschaften der Seniorinnen A ganz vorn
 
Stefanie Tausend (2.), Denise Hartmann (1.) und Silvia Fergen (3.) v.l., landeten bei den Kreiseinzelmeisterschaften der Frauen auf dem Treppchen
Zöllnitz: Kegelbahn | Zöllnitz. Drei der vier Titel bei den Kreiseinzelmeisterschaften der Juniorinnen, Frauen und Seniorinnen (A und B), am Wochenende in Zöllnitz, heimsten Keglerinnen des TSV Eisenberg ein.
Dabei profitierte die einzige Juniorenstarterin, Christin Rücker, davon, dass sie keinerlei Konkurrenz hatte. Dennoch musste sie Vor- und Endlauf bestreiten, erzielte dabei insgesamt 787 Kegel.

Deutlich schwerer hatte es die bislang amtierende Juniorenkreiseinzelmeisterin, Denise Hartmann. Sie trat erstmalig im Frauenbereich an, hatte sich dabei vor allem der starken Gegnerinnen aus den eigenen Reihen (TSV Eisenberg) zu erwehren. Nach dem Vorlauf am Sonnabend lag Denise Hartmann mit 457 Kegel vor Silvia Fergen (451) und Stefanie Tausend (443 Kegel, beide TSV Eisenberg).
Dieses Spitzentrio ging am Sonntag natürlich als Favorit in den Wettkampf. Jedoch mussten Denise Hartmann und Silvia Fergen im Endlauf am Sonntag auf den Bahnen eins und zwei spielen – welche keine hohen Resultate zu ließen. Dieses mussten bereits alle anderen Starterinnen am Sonnabend und Sonntag vor ihnen fest stellen. So wurde es letztlich noch einmal richtig knapp für die Favoritin Denise Hartmann. Erst mit der vorletzten Kugel konnte sie die notwendigen 410 Kegel einstellen, welche sie zum Sieg benötigte. Bereits vorher war Stefanie Tausend gestartet, weiß ein Gesamtergebnis von 867 Kegel auf – da musste Hartmann unbedingt auch hin kommen.
Die neue Kreiseinzelmeisterin der Frauen zeigte sich nach dem Wettkampf nicht so erfreut, wie man es erwarten konnte. Sie kam einfach auf den Bahnen eins und zwei nicht zurecht – schimpfte (mit einem verschmitzen Lächeln) dann sogar noch Peter Eberhardt, der als Betreuer direkt an der Bahn saß, dass er ihr nicht schon früher die richtigen Tipps gab. „Ich trete nicht mehr an, immer wieder lande ich nur auf dem dritten Platz“ verkündete Silvia Fergen nach dem Wettkampf. Sie rechnete sich nach dem starken Ergebnis vom Sonnabend die Silbermedaille aus – nun wurde es Bronze. Auf den weiteren Plätzen folgten Ute Schmieger, Susann Boob (beide KSV Zöllnitz), Kathrin Seehafer (TSV Eisenberg), Sylke Sehrt (1.SKK GH Stadtroda) und Birgit Böttcher (SV Hermsdorf).

Die dritte Goldmedaille holte sich TSV-Spielerin Dorothee Weber – bei den Seniorinnen A. Sie spielte bereits im Vorlauf mit 406 Kegel den Bestwert, vor Sigrun Buchda (1.SKK GH Stadtroda). Sigrun Buchda hatte ihren guten Ruf zu verteidigen. Sie erkämpfte sich im Vorjahr – noch bei den Frauen – den Kreiseinzelmeistertitel. Diesen Titel auch bei den Seniorinnen A zu erkämpfen, war ihr Ziel. Jedoch trat die Eisenbergerin Dorothee Weber am Sonntag mit neuem Elan an, die fünf Kegel Vorsprung erschienen ihr zu knapp. Sie spielte 438 Kegel, Sigrun Buchda steigerte sich gleichfalls, auf 425 Kegel.
In der Summe kamen für Weber 844 Kegel und für Buchda 826 Kegel heraus. Womit die Trennung zwischen Rang eins und zwei doch etwas deutlicher aus fiel, als im Vornherein zu erwarten. Den dritten Platz belegte die Zöllnitzerin Ute Grün. Sie musste sich trotz einer deutlichen Steigerung im Finaldurchgang (440 Kegel - Bestwert im Endlauf aller Starterinnen) um ein! Kegel geschlagen geben. Titelverteidigerin Carmen Müller (SV BW Bürgel) landete mit 797 Kegel nur auf Rang vier, womit sie sichtlich nicht zufrieden war. Auf den weiteren Plätzen folgten Christel Gwiosda (TSV Eisenberg), Ulrike Massinger (SV BW Bürgel), Barbara Seyfarth und Christine Just (beide SV Elstertal Silbitz/Crossen).

Auch bei den Seniorinnen B konnte die Titelverteidigerin, Veronika Urbich (SV Orlamünde) ihren Titel nicht verteidigen. Sie landete nur auf dem 6.Platz. Richtige Spannung bot dieses Finale. Waltraud Bucklisch, vom KSV RW Zöllnitz ging nach dem Vorlauf mit 413 Kegel als Favoritin an den Start. Jedoch knüpfte sie nicht an ihr Ergebnis vom Sonnabend an. Gleichzeitig steigerte sich Renate Poser (SV Hermsdorf), die als vierte des Vorlaufes gerade noch das Finale erreichte, deutlich. Sie erkämpfte 402 Kegel und zog so an der Konkurrenz vorbei, ganz nach oben auf das Podium. Nachdem sie nach dem Vorlauf die Information erhielt, am Sonntag noch einmal auf den Bahnen eins und zwei antreten zu müssen, hatte sie eine sehr unruhige Nacht.
Die Wettkampfleitung (Helmut Fuchs, Hans-Jörg Stetefeld und Klaus Kakoschke) ermöglichten ihr jedoch im Finale den Wechsel auf die Bahnen drei und vier – worauf sich der Erfolg dann zurückführen ließ. Gudrun Weiland (SV Hermsdorf) zeigte im Finale ebenfalls Schwierigkeiten mit der Bahn, hatte im Vorlauf mit 407 Kegel den zweiten Platz erkämpft und rutschte dann auf den dritten Rang ab.
Den undankbaren vierten Platz belegte Bärbel Rupp (1.SKK GH Stadtroda) vor Petra Planitzer (SV 1910 Kahla), Veronika Urbich (SV Orlamünde), Ilona Hochstein (SV 1910 Kahla) und Bärbel Lauterbach (SV Hermsdorf).
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