Günther Sieber aus Zöllnitz mit Verdienstorden der Bundesrepublik

Bewundernswert aktiv und fit: Günther Sieber schiebt auch im hohen Alter keine „ruhige Kugel", sondern engagiert sich. (Foto: Foto: Jens Henning)
Zöllnitz. Für sein Lebenswerk erhielt der 83 Jahre alte Günther Sieber aus Zöllnitz am Donnerstag in der Erfurter Staatskanzlei den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Der Sportfreund wurde damit für sein über das normale Maß hinaus gehende bürgerschaftliche Engagement gewürdigt.
Siebers Leben bestand und besteht aus dem Sport. Er begann als Tischtennisspieler. Anfang der 1960er Jahre baute er in Zöllnitz den Kegelsport auf. Er war Spieler, mit den Zöllnitzern, die damals unter dem Vereinsnamen SG Traktor Zöllnitz spielten, schaffte er auf Platz drei beim Landsportpokal in Zwickau für Vereine bis 2000 Einwohner.
„Kegeln ist mein Leben“, sagte Sieber. Staffelleiter, 20 Jahre im Vorstand des Kegelverbandes, Mitarbeit im Spielausschuss, Geschäftsführer bis 2010 in seinem Heimatverein KSV Rot-Weiß Zöllnitz - Sieber ist Kegeln, Kegeln ist Sieber.
Zu seinem langen Leben gehört aber auch eine zwölf-jährige Freiheitsstrafe im Zuchthaus Brandenburg. Ein Arbeitskollege hatte ihn damals beschuldig zu staatsfeindlichen Aussagen. „Diese Zeit hat mich geprägt.“
Günther Sieber hat schon einen Nachfolger gefunden. Enkelsohn Marc Preißler (25) könnte in die Fußstapfen treten.
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