Hermsdorfer Kegelbahn ist komplett erneuert

Blick auf die komplett erneuerte Hermsdorfer Kegelbahn. Ein kleines Highlight ist die Bahn bei veränderter Beleuchtung auf jeden Fall.
 
Blick auf die komplett erneuerte Hermsdorfer Kegelbahn.
Hermsdorf: Kegelbahn Hermsdorf | Seinen Stolz konnte Hermsdorfs Kegel-Abteilungsleiter Gerd-Joachim Krauße am Dienstagnachmittag nicht verbergen, als er nach der offiziellen Abnahme der komplett erneuerten Kegelbahn gemeinsam mit Bürgermeister und SVH-Vorsitzenden Gerd Pillau zur Tat schritt und die ersten Kugeln nach vorn schob.

Nur wenige Tage vor seinem 60.Geburtstag konnte die neue Bahn – wunschgemäß termingerecht – eingeweiht werden.

Zuvor berichtete Gerd Pillau in seiner Doppelfunktion als Bürgermeister und Vereinsvorsitzender kurz über den aktuellen Werdegang. Darüber, dass das Gebäude der Kegelanlage im Jahr 2009 saniert wurde, kurze Zeit später jedoch die Info kam, dass die Anlage selbst nur noch ein Jahr lang den Wettkampfnormen entspricht.

„Seit 1995 sind auf jeder der vier offiziellen Bahnen rund 8,5 Millionen Kugeln gespielt worden, war es daher nur eine Frage der Zeit, wann auch hier etwas getan werden musste“ so Pillau. Nachdem am 30.4. diesen Jahres der Hauptausschuss den Umbau genehmigte, die Mittel in Höhe von 84.000,- € bereitstellte, ging alles sehr schnell. Bereits am 19.5. war der Baubeginn, wobei sich die Kegler selbst stark einbrachten und Arbeitsleistungen im Gegenwert von rund 6.000,-€ erbrachten. Hinzu kamen rund 8.000,-€ Planungskosten. Nunmehr entstand, in guter Zusammenarbeit aller Beteiligten – wie Gerd Pillau bestätigt - eine Bahn nach dem Vorbild der Kegelanlage in Bad Köstritz, wobei Wert auf ein eigenständiges Design gelegt wurde.

Dies bestätigt auch Volkmar Sachse, der in Vertretung von Prof. Manfred Thieß die Glückwünsche des Kreissportbundes zur neuen Bahn überbrachte. Besonders, dass Hermsdorfer Motive die Ansicht verzieren, begeisterte ihn. So ist neben dem Rathaus auch das wohl bekannteste und eines der ältesten Gebäude Hermsdorfs, der Gasthof zum Schwarzen Bären, auf der Front verewigt.

Mit der Idee hierzu setzte sich auch Kegel-Abteilungsleiter Gerd-Joachim Krauße ein Denkmal und tritt so in die Fußstapfen von Werner Roßenkranz, der als Kegelpapst von Hermsdorf gilt.

Werner Rosenkranz erhielt im Rahmen der Kegelbahneinweihung die Ehrennadel des Kreissportbundes in Gold für seine Verdienste um den Kegelsport. Zugleich holten Volkmar Sachse und Gerd Pillau die vereinsinterne Auszeichnung von Werner Rosenkranz für 60 Jahre Mitgliedschaft im SVH nach. Ebenfalls die Ehrennadel in Gold des KSB, sowie die Urkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein erhielt Werner Sieler. Letztlich durfte auch Abteilungsleiter Gerd-Joachim Krauße noch vor versammelter Mannschaft antreten.
Auch ihm wurde die Ehrennadel in Gold zuerkannt, für seine Verdienste um den Kegelsport.
Für alle drei geehrten Sportler verlas Volkmar Sachse jeweils eine ganze Litanei an Taten und Erfolgen.

Zahlreiche Gratulanten überbrachten Glückwünsche zur neuen Bahn.

So unter anderem Klaus-Dieter Einax im Namen des Vorstandes des Kreiskeglerverbandes, der sogleich zusagte, zukünftig verstärkt Wettkämpfe auf Kreisebene auf die Hermsdorfer Bahn zu legen.
Doch auch aus Zöllnitz kam ein Gratulant. Günter Sieber, der als einer der Schlüsselfiguren im Zöllnitzer Kegelsport gilt, meinte, dass die Zöllnitzer immer nach Hermsdorf aufgesehen haben. Er brachte seinen Wunsch zum Ausdruck, dass dem SV Hermsdorf mit der neuen Anlage ein sportlicher Aufstieg gelingt. Neben den Keglern des SV Hermsdorf profitieren auch die Kegler des FSV Einheit Eisenberg sowie ein Teil des SV Holzland Albersdorf (Landesliga) von der neuen Technik.

Übrigens bestätigte es sich nicht, dass bei einer Neun auf Bahn eins sich das Rathausfenster öffnet und der Bürgermeister hinaus schaut. So zumindest lautete vorher das Gerücht. Die Bahn fünf wurde als historisches Überbleibsel im Originalzustand erhalten.
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2 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 24.07.2014 | 02:32  
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Renate Jung aus Erfurt | 29.07.2014 | 22:45  
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