Hermsdorfer Kegler räumen im Classic-Pokal groß ab

Hermsdorfs Rüdiger Borsdorf erspielte mit 578 Kegel und 10 Punkten den Tagesbestwert, sorgte so letztlich für den Pokalsieg des SV Hermsdorf.
 
Mit 560 Kegel und 10 Punkten war der Eisenberger Peter Eberhardt zweitbester Kegler der Männer im Classic-Pokal-Finale am Sonnabend in Hermsdorf.
Hermsdorf: Kegelbahn Hermsdorf | Was für ein Triumpf für den SV Hermsdorf!
Sowohl die Männer als auch die Frauen des SV Hermsdorf erkämpften sich am Sonnabend den Sieg im Kreis-Classic-Pokal des Kreis-Kegler-Verbandes Saale-Holzland.
Somit ging der Traum von Hermsdorfs Kegel-Abteilungsleiter Gerd-Joachim Krauße in Erfüllung. „Ich wünsche mir, dass wir im voraussichtlich letzten Wettkampf auf unserer Bahn noch einmal ordentlich auftrumpfen“ sagte Krauße noch kurz vor Beginn des Wettkampfes. Zum Thema voraussichtlich letzter Wettkampf auf der Bahn lässt der Abteilungsleiter durchblicken, dass ein Umbau der Bahn in der Sommerpause geplant, die Mittel dafür eingestellt sind. Jedoch fehlen derzeit noch die entscheidenden Unterschriften auf den Umbau-Auftrag.

Im Classic-Pokalfinale auf der Hermsdorfer Bahn standen am Sonnabend Vormittag zunächst die Vergleiche der Männer auf dem Plan. Hier erfolgte kurzfristig die Absage des KKV-Vorstandes, so dass mit nur drei Teams um den Pokal gespielt wurde. Vom zweiten Durchgang an führte hier Hermsdorf, nachdem in der ersten Runde alle drei Starter mit jeweils acht Punkten die Bahn verliesen. Im dritten Durchgang baute Abteilungsleiter Krauße die Hermsdorfer Führung von einen auf sieben Punkte aus, so dass trotz des starken Antritts von Eisenbergs Peter Eberhardt mit 560 Kegel und 10 Punkten dem Gastgeber der Sieg nicht mehr zu nehmen war. Seitens des SV Hermsdorf legte aber auch Rüdiger Borsdorf noch einmal stark nach, erkämpfte mit 578 Kegel den Tagesbestwert und brachte gleichfalls 10 Punkte mit. Sieg mit 39 Punkten! Der SV Bucha trat als Aussenseiter an, vermochte es nur im ersten und zweiten Durchgang noch mit zu halten. Daher blieb lediglich der dritte Platz für Bucha – mit fünf Punkten Rückstand auf den TSV Eisenberg, der mit 31 Punkten den zweiten Platz belegte.

Spannung pur – bis in den letzten Durchgang hinein – vermerkten Spieler wie Zuschauer am Nachmittag im Finale der Frauen. Mit sehr starken 537 Kegel und 13 Punkten setzte zunächst Bärbel Rupp (SKK GH Stadtroda) ein Ausrufezeichen, lies die Spielerinnen von Bürgel, Eisenberg und Hermsdorf beinahe verzweifeln. Doch schon nach dem zweiten Durchgang zeigte sich das Blatt völlig verändert. Bürgel führte durch die 14 Punkte (insgesamt Führung mit 24 Punkten) von Carmen Müller, Hermsdorf und Stadtroda lagen punktgleich (20) auf Position zwei, Eisenberg abgeschlagen mit 16 Punkten zurück. Während Bürgel im dritten Durchgang schwächelte, holte Hermsdorfs Denise Zerrener mit 520 Kegel gleich 12 Punkte. Auch Eisenberg wurde wach. 11 Punkte von Madleen Schönborn liesen die Kreisstädter wieder deutlich aufholen.
Da zu diesem Zeitpunkt Nadine Staps für den SKK GH Stadtroda mit 520 Kegel und 12,5 Punkten die Führung zurück eroberte, hielt sich die Spannung weiter. Abgebrüht und überaus routiniert zwigte sich Renate Poser (SVH) ab ihrer dritten Bahn. Noch lag der Gastgeber zurück, doch jeweils vier Punkte auf den letzten beiden Bahnen und das nachlassen der Gegnerinnen sorgte für den Freudentaumel bei den Zuschauern und Fans des SV Hermsdorf. Mit 43,5 Punkten erkämpfte sich letztlich Hermsdorf den Pokalsieg vor Stadtroda (41,5) und Bürgel (38,5). Eisenbergkam in der Endabrechnung nur auf 37,5 Punkte – bekam dafür nicht einmal die goldene Annanas.
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