Stadtrodaer Vereine feierten am Sonnabend 150 Jahre Sport in Stadtroda mit lustigen Ideen

Unter dem Motto 150 Jahre Sport in Stadtroda" präsentierten sich einzelne Abteilungen des Vereins, fand am Nachmittag ein Mannschaftswettbewerb statt.
 
Unter dem Motto 150 Jahre Sport in Stadtroda" präsentierten sich einzelne Abteilungen des Vereins, fand am Nachmittag ein Mannschaftswettbewerb statt.
Stadtroda: Rodastadion | Stadtroda. Zweifellos das Highlight des Sportwochenendes, rund um „150 Jahre Sport in Stadtroda“ war das Schlauchbootrennen am Sonnabend Nachmittag, welches die Teilnehmer in das Freibad lockte.

„Das war zweifellos eine riesige Herausforderung für alle Beteiligten. So verlor das eine Schlauchboot immer wieder Luft, musste nach jedem Lauf erneut aufgepumpt werden. Auch brachen die Paddel eines Bootes gleich zu Beginn des Wettkampfes, so dass ein riesiges Handicap - Minipaddel - hinzu kam“ weiß Heiko Hirte zu vermerken.

Alle Mannschaften mussten feststellen, dass die Fortbewegung mittels Schlauchboot doch nicht so einfach ist, wie es erscheint. Manch helfende Hand musste am Beckenrand dieses oder jenes Boot noch mal anschieben, wieder in die Spur bringen. Doch das war nur der krönende Abschluss des lustigen Wettkampftages.

Vier Teams, der TSV Volleyball, TSV Handball, FSV GW Stadtroda und die Stadtrodaer Judokas beteiligten sich mit je einem Team an den Mannschaftswettbewerben.
„Das Spaß bei diesen sportlichen Vergleichen soll im Vordergrund stehen“ berichtet Heiko Hirte, der als Verantwortlicher an diesem Tag die Aktivitäten koordinierte. Mit Mattentransport, Fußballturnier, Mega-Kicker und Staffelwettbewerb - welcher Elemente aus Tischtennis, Handball, Fußball und Volleyball enthielt - wurden die Mannschaften ordentlich gefordert, wobei ein Unfall beim Mega-Kicker nur kurzzeitig für Unterbrechung sorgte. Ein Zuschauer, der sein Glas zum trinken ansetzte, wurde auf kurze Distanz von einem Ball getroffen, erlitt Schnittwunden an Nase und Stirn, jedoch „alles nicht so tragisch“, wie er später berichtet.

Dass letztlich die Volleyballer gewannen, die Handballer und die Fußballer gemeinsam den zweiten Platz belegten und die Judokas „nur“ den vierten Platz bei diesem Spaßsporttag belegten, spielte keine zu große Rolle.

„Wichtig war, dass es allen Teams Spaß gemacht hat. Ein extra Lob verdienten sich die Judokas, welche mit zunehmender Wettkampfdauer auf immer mehr Männer verzichten mussten“ so Hirte. Er lobte die gute Zusammenarbeit der Vereine, welche das Fest organisierten.

Am Vormittag präsentierten sich die Gymnastikmädchen, zwei Frauensportgruppen des TSV Stadtroda, die Judokas, die Abteilung Tischtennis und auch die Fußballer des FSV an zahlreichen Stationen auf dem gesamten Gelände des Rodastadion, luden zum mitmachen ein. Besonders die Fußballer, sie nutzten den gesamten Rasenplatz für unzählige Stationen, verzeichneten rege Beteiligung.

Ein Radrennen nach Quirla und zurück wurde von den Morgenstunden an offeriert - jedoch nur mit mäßigen Erfolg. Lediglich drei Erwachsene und sieben Kinder im Alter von fünf bis vierzehn Jahren schrieben sich in die Starterliste ein. 12.15 Uhr war es so weit, die Straße von und nach wurde abgesperrt, machten sich die Teilnehmer auf den Weg - warum jedoch hierfür der Radweg nicht genutzt wurde, konnte keiner der Verantwortlichen beantworten. Markus Böde gewann im Erwachsenenbereich, Alexander Bolten beim Nachwuchs. Bolten, der als Judoka sowieso vor Ort war, meinte „ich bin für jeden Spaß zu haben, daher habe ich mich heute früh zur Teilnahme am Radrennen entschlossen, obwohl ich schon lange nicht mehr auf dem Drahtesel gesessen habe“. Trotz uneinsichtiger Fahrzeugführer, die die Sperrung ignorierten, kamen alle Teilnehmer wieder gesund auf dem Sportplatz an.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige