Aus dem Stadtrodaer CVJM geht bald eine Pfadfindergruppe hervor

Michael Stichler (li) zeigt dem achtjährigem Franz (mitte) und dem neunjährigem Alfred, wie ein korrekter Griff erfolgen muss, wenn eine verletzte Person transportiert werden soll. Am Sonnabend übten die CVJM-Pfadfinder Erste Hilfe.
Stadtroda: CVJM | Stadtroda. Am Sonnabend stand bei der Pfadfindervereinigung des CVJM das Thema erste Hilfe auf der Tagesordnung.
Eine Angelegenheit, die im Grunde genommen schon am Anfang unserer „Ausbildungstätigkeit“ stehen sollte, da wir sehr viel in freier Natur unterwegs sind. Die meisten Aktionen wie Hüttenbau, Brückenbau, Fische fangen - und das alles mit den Dingen, die uns die Natur bietet - erfordern geschickten Umgang mit Naturhilfsmitteln.
Und gerade da kann schnell eine Verletzung auftreten. Daher war es nur folgerichtig, dass Alexander Herold, der in Eineborn die Jugendfeuerwehr leitet und seine Tochter Marleen bei den Pfadfindertreffen begeistert begleitet, einen rund zwanzigminütigen Vortrag hielt, in dem er konkrete Beispiele und Tipps zur ersten Hilfe gab.
Das theoretische Wissen erprobten die rund dreißig Jugendlichen im Alter zwischen sechs und vierzehn Jahren anschließend Gruppenweise im Lohmholz.
So stand die Erstversorgung von Verletzten ebenso im Fokus, wie dessen Transport ohne größere Hilfsmittel. Aber auch das Bergen von Personen von einer Eisfläche probten die Kinder - allerdings nur im Trockenem.

Die Pfadfinderbewegung, welche durch den CVJM Stadtroda seit rund einem Jahr ins Rollen gebracht wird, ist derzeit auf Namenssuche. Bis zum Sommerfest soll der Name für die Gruppe fest stehen und die Bewegung als eigenständige Institution agieren.
Derzeit werden nicht nur monatliche Treffen abgehalten, sondern auch größere Treffen absolviert, bei denen die Grundtugenden und Fertigkeiten der Pfadfinder vermittelt werden. „Wir orientieren uns an den Grundsätzen der Pfadfinder, versuchen den Kindern die Eigenschaften wie: Ehre, Treue, Zuverlässigkeit oder Hilfsbereitschaft usw. zu vermitteln“ berichtet Michael Stichler.
„Noch sind wir in der Findungsphase, haben aber hier optimale Bedingungen durch die Zusammenarbeit mit dem CVJM.
Es wird aber zukünftig eine gewisse Abgrenzung geben“ so Stichler. Mit dem gemeinsamen Singen des eigenen Liedes, welches Friedbert Reinert selbst schrieb, begann das Treffen am Sonnabend, mit dem gemeinsamen Essen (zumeist am Lagerfeuer) endete das Treffen.
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