Der Saale-Holzland-Kreis sieht rot

Die FFw Golmsdorf an der letzten Station.
Schkölen: Wetzdorf | Vielleicht ist es dem Einen oder Anderen aufgefallen, am Samstag dem 15. Oktober waren viele Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr im nördlichen Kreisgebiet unterwegs. Da ohne Sondersignal, vielleicht vom Einsatz zurück?

Weit gefehlt, es handelte sich um die 4. Feuerwehr-Orientierungsfahrt in unserem Kreis. Wettkampf und Ausbildungsveranstaltung in einem. Ausrichter ist der Kreisfeuerwehrverband Saale-Holzland e. V. Im Jahr 2007 erstmals durchgeführt, hat sich diese Fahrt zu einem echten Höhepunkt im Ausbildungsjahr etabliert. Wichtige Aspekte sind insbesondere ein intensives Fahrtrainung für die Maschinisten, sichere Beherrschung der Fahrzeuge und Pumpen, Verbesserung der Orts- und Objektkenntnis. Durch jährlich wechselnde Streckenführung und Aufgabenstellungen erhalten unsere jungen Führungskräfte auch die Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln. Handlungsabläufe im Einsatz, sowie die Zusammenarbeit verschiedener Feuerwehren werden trainiert.

In Graitschen bei Bürgel startete die Erste der 11 teilnehmenden Wehren um 7.15 Uhr. Die weiteren Starts erfolgten in 15-minütigen Abständen. Auf einer Streckenlänge von 85 km mußten 9 Kontrollpunkte angefahren werden. Dazu ist eine gute Orientierungsfähigkeit unerlässlich, denn gerade im ländlichen Raum ist das Auffinden der Einsatzstelle nicht immer unproblematisch. War das Zwischenziel erreicht, mußten die Teilnehmer ihren Ausbildungsstand in Theorie und Praxis unter Beweis stellen.

End- und Hauptverpflegungspunkt war in diesem Jahr Wetzdorf. Dort bestand die Möglichkeit, die verbrauchten Energiereserven bei Kesselgulasch, Kaffee und diversen Kaltgetränken wieder aufzufüllen.
Da bleibt nur zu hoffen, daß die Wetzdorfer Kameraden ihr sehr gutes Abschneiden vom letzten Jahr wiederholen konnten. Die Auswertung wird es zeigen, das „Bauchgefühl“ ist jedenfalls gut.

Abschließend sei noch bemerkt, daß unser kleines Dorf mit wenig über 200 Einwohnern auf 22(!) Aktive setzen kann.
Danke auch den vielen fleißigen Helfern an den Stationen, manche Kameraden waren über 12 Stunden im Einsatz! Doch nicht nur Kameraden und Helfer trugen zum Gelingen bei, auch Kameradinnen und Helferinnen waren dabei - und nicht mal wenige!
Habe ich Ihr Interesse geweckt? Auch Mitarbeit im Verein hilft!

DIE FEUERWEHREN RETTEN, BERGEN, LÖSCHEN, SCHÜTZEN
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2 Kommentare
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Petra Seidel aus Weimar | 16.10.2011 | 10:46  
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Hannelore Grünler aus Artern | 16.10.2011 | 19:46  
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