Dritte Traktorenschau in Rattelsdorf avanciert erneut zu einem Highlight in den Seitentälern

Impressionen von der 3. Traktorenschau in Rattelsdorf.
Rattelsdorf: Dorfplatz | Ein Hobel von knapp zwei Meter Länge, hergestellt im Jahr 1829, war zweifellos das älteste Ausstellungsstück bei der Traktorenschau am Sonntag in Rattelsdorf.
Nun mag man sich fragen, was haben Traktoren und Hobel gemeinsam? Die Schlepperfreunde Seitentäler wollten in diesem Jahr den Holzeinschlag vor mehr als einhundert Jahren, aber auch das Holzrücken, den Transport sowie die Bearbeitung von Holz damals und heute den Besuchern nahe bringen.
Eigens dazu sammelten die Schlepperfreunde nicht nur die Großmaschinen (Traktoren, Anhänger) sondern insbesondere die dazugehörigen Sägen, Äxte und Hobel.

Doch neben dieser Schau in der Traktorenschau stellte zweifellos auch die Möglichkeit, sich alles aus der Luft anzusehen, eine Attraktion dar. „Auch wenn die Anforderungen bezüglich der Sicherheit recht hoch sind, bieten wir so etwas öfter mal an“ sagt Anja Weise vom gleichnamigen Schwerlastunternehmen. Wegen diverser Leitungen konnte der Kran mit Personenkorb nicht bis auf über 60 Meter, sondern nur auf runde 40 Meter ausgefahren werden. Dennoch ein überwältigender Anblick aus der Luft.
Wer am Boden bleiben wollte, konnte überall mit Traktoren- und Landmaschinenfreunden fachsimpeln.

Egal, ob das Fahrzeug Marke Eigenbau, ein Westfalia aus dem Jahr 1936 oder ein Deutz, Baujahr 1939 war, jeder Traktor fand interessierte Beobachter. Bis zum Mittag kamen, trotz widrigen Wetters 103 Traktoren den Berg nach Rattelsdorf hinauf getuckert.
108 waren es bis zum offiziellen Ende der Zählung. Standen die Schlepper erst einmal in Reih’ und Glied, bildete sich schnell mal eine Traube von Beobachtern und Neugierigen um das Gefährt. So lockte Dieter Hopisch bereits beim Vorglühen seines liebevoll restaurierten Lanz zahlreiche wissensdurstige an. Acht Minuten später, das Vorglühen war abgeschlossen, durfte sein Sohn Paul den Lanz die ersten Rauchwolken entlocken. Tuck, Tuck, Tuck – und ringsherum drehten sich die Köpfe, wo wohl dieser Sound herkommt. Dieses monotone, aber richtig beeindruckende Geräusch stellte für viele Besucher Musik in den Ohren dar.

An nicht wenigen Trekkern waren Holzspalter oder Hänger zum Holztransport – passend zum Thema, angebracht. Natürlich durfte die obligatorische Kettensäge nicht fehlen.
Eine Kettensäge, eine nicht unerhebliche Menge Brennholz sowie eine Reise wurden bei dem Themenabhängigen Quiz (Schätzungen rund um das Holz) verlost. Als wichtige Unterstützer des dritten Traktorentreffens nennt Eitel Metzler die Agrargenossenschaft Weißbach sowie die umliegenden Gemeinden.
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4 Kommentare
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Gunter Linke aus Saalfeld | 17.09.2014 | 13:10  
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Renate Jung aus Erfurt | 18.09.2014 | 00:20  
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Veit Höntsch aus Hermsdorf | 19.09.2014 | 10:14  
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Hannelore Grünler aus Artern | 21.09.2014 | 05:05  
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