Klosterlausnitzer Feuerwehr lockte Gäste mit Fettbrand, Abseilaktion und vielem mehr zum Tag der offenen Tür

Die gewaltige Flamme nach einem Fettbrand beeindruckte die Zuschauer mächtig.
 
Nicht nur der neunjährigen Marie machte das bemalen des Autos richtig viel Spaß. Im Zusammenhang mit dem Tag der offenen Tür präsentierte sich auch die "Elterninitiative für Krebskranke Kinder" in Bad Klosterlaunsitz, warb um Aufmerksamkeit für ihre Tätigkeit.
Bad Klosterlausnitz: Feuerwehrgerätehaus | Wer immer in Bad Klosterlausnitz ein Feuer entzünden möchte, sollte auf keinen Fall die Feuerwehr rufen. Nur wirklich zum Löschen! So könnte man das Resultat des Löschangriffs der Klosterlaunsitzer Jugendfeuerwehr werten.
Die Nachwuchskameraden standen Minute für Minute bereit, um endlich das Holzhaus zu löschen. Doch die großen Kameraden bekamen das Feuer einfach nicht in Gang. Zumindest nicht ohne weiteres. Als es dann einmal brannte, löschten die neun Nachwuchsfeuerwehrleute das Feuer recht schnell. Natürlich nicht ohne den verdienten Beifall der zahlreichen Zuschauer zu erhaschen. „Selbstverständlich war diese Vorführung des Löschangriffs nur in Zeitlupe. Die Zuschauer sollten ja sehen, welche Handgriffe nötig sind, um die gesamte Löschstrecke auf zu bauen, bis hin zur tatsächlichen Brandbekämpfung“ berichtet Udo Reinhardt, der als erfahrener Feuerwehrmann gemeinsam mit dem neunköpfigen Jugendfeuerwehr-Löschtrupp die Show absolvierte.

Teils schon seit dem späten Vormittag waren die Besucher da, um „ihre“ Wehr auf das genaueste unter die Lupe zu nehmen. Und natürlich auch, um das breit gefächerte Angebot an Essen – von der Erbsensuppe aus der Gulaschkanone bis hin zum leckeren Kuchen – zu genießen.

Aber auch, um die zahlreichen Vorführungen der Feuerwehr zu beobachten.
Mit dem Abseilen von zwei Kameraden aus dem Turm der Klosterkirche – immerhin aus rund 17 Meter Höhe – wussten die Klosterlausnitzer die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen.
Natürlich berichtete Ortsbrandmeister Marco Tümmler während dessen interessante Hintergründe.
Gleiches tat er nicht nur beim Löschangriff der Jugend sowie der simulierten Überhitzung von Sprayflaschen oder eines Fettbrandes. Bei letzterem fehlte zwar der Hinweis des Zudeckens nicht, doch angesichts der gewaltigen und explosionsartigen Flammenentwicklung wird wohl kein Zuschauer freiwillig Wasser in brennendes Fett oder Öl schütten.

Während des gesamten Tages stellte sich das THW, Ortsgruppe Gera, mit zwei Fahrzeugen samt Technik vor, bot die Jugendfeuerwehr diverse Aktivitäten an.

Immer wieder mussten am Stand der Jugendfeuerwehr die Schläuche aufgerollt und die Kübelspitze befüllt werden. Worüber sich auch Wehrleiter Marco Tümmler freute. „Das ist in Klosterlausnitz so üblich. Wenn die Feuerwehr den Tag der offenen Tür hat, kommen die Lausnitzer, nehmen unsere gerne Angebote an“.

Zugleich lobte er die gute Zusammenarbeit mit den benachbarten Wehren aus Weißenborn und Tautenhain sowie der Stützpunktfeuerwehr in Hermsdorf.

Auch die Präsenz der Polizei sorgte erneut für Andrang. Bis 13.00 Uhr waren auch hier schon 16 Fahrräder codiert – doch den richtigen Ansturm erwartete Diana Reinhardt hier für den Nachmittag. Doch auch Peter Schnurr von einem ansässigen Ingenieurbüro, welches die Munitionsbergung im Klosterlausnitzer / Tautenhainer Gebiet betreut, wurde immer wieder mit zahlreichen Fragen gelöchert. Insbesondere die jungen Besucher interessierten sich für die ausgestellten Funde und Präsentationen.

Selbst das Bemalen eines Autos lockte immer wieder die jugendlichen Besucher an. Wenn dann noch eine kleine Spende für die „Elterninitiative für Krebskranke Kinder“ hinzu kam, freuten sich Brigitte Maciey und Monika Barth, die das Projekt wie schon in den vergangenen Jahren betreuten, um so mehr.
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