Kreisorganisation des Blinden- und Sehbehindertenverbandes tagte in Kahla

Zur Mitgliederversammlung im Saal des Torhauses der Leuchtenburg fanden sich rund 30 Mitglieder der Kreisorganisation des Blinden- und Sehbehindertenverbandes ein.
Kahla: Leuchtenburg | Die Aufnahme der 93-jährigen Stadtrodaerin Lieselotte Ahnert in die Kreisorganisation des Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen (BSVT) war eine wichtige Aktion während der Mitgliederversammlung des BSVT im Saal des neu gestalteten Torhauses der Leuchtenburg.

„Frau Ahnert bestand darauf, Vereinsmitglied zu werden, da sie Leistungen und Hilfsmittel des BSVT in Anspruch nimmt“ berichtet Christian Vogel, der betonte, dass Lieselotte Ahnert das älteste neu aufgenommene Mitglied des Vereins in ganz Thüringen sei. Weiterhin nahm die Kreisorganisation Regine Kanis (MdL, SPD) als Fördermitglied auf.

Dass auch MdL Wolfgang Fiedler (CDU) als Ehrenmitglied anwesend war, erwies sich später als großer Vorteil. Er berichtete als Kurator der Stiftung Leuchtenburg von den derzeitigen Aktivitäten auf der Burg, nachdem er auch auf aktuelle politische und lokale Aktivitäten einging.
So sorgte unter anderem das Thema Sperrung der Computertomographie im Stadtrodaer Asklepios-Klinikum für die Öffentlichkeit erneut für Diskussion. Hierbei positionierte sich die Kreisorganisation klar, sagte die Unterstützung der geplanten Unterschriftenaktion zu.

Christian Vogel freute sich, den anwesenden Mitgliedern mitteilen zu können, dass der Vorsitzende der Kreisorganisation, Lothar Schlesier, seine Aufgaben nach überstandener schwerer Krankheit nach der Sommerpause wieder in vollem Umfang aufnehmen wird.

Christian Vogel selbst berichtete vom Besuch im Landtag zum Tag der offenen Tür.
Am 15.August wird er, gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden Joachim Leibiger, in einem persönlichen Gespräch mit Christine Lieberknecht unter anderem die Problematik Landesblindengeld nochmals ansprechen. Zugleich betonte er, dass der Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen nicht immer nur als Bittsteller dastehen möchte, sondern sich aktiv in die Landesentwicklung einbringen möchte.
So ist die Sensibilisierung der Bevölkerung, etwa mit der Simulationsbrille, für Kinder und Erwachsene ein wichtiger Punkt, der in allen Kreisorganisationen umgesetzt werden soll. Hierzu fanden in der Vergangenheit zahlreiche Veranstaltungen in Schulen und Ausbildungsstätten für Heilberufe statt. Der Verband brachte sich auch in die Seminare zur Ausbildung von Seniorenbegleitern ein.
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Hannelore Grünler aus Artern | 09.07.2014 | 13:15  
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