Stadtrodaer Kaninchenzuchtverein T 182 lud zur Werbeschau nach Albersdorf ein

Ein Kaninchen der Rasse Löwenköpfchen haben der elfjährige Noah (links) und die siebenjährige Nelly für ein Foto aus dem Käfig genommen. Am Wochenende fand in Albersdorf eine Werbeschau des Kaninchenzuchtverein T182 Stadtroda statt.
Albersdorf: Dorfstraße | Mit Kaninchen in knapp 18 Rassen und Farbschlägen, vom über vier Kilogramm schweren Blauen Wiener bis hin zum Leichtgewicht Hermelin Farbenzwerg mit gerade einmal 1,1 Kilogramm stellten die Züchter des Kaninchenzuchtvereins T182 Stadtroda zu ihrer Werbeschau eine recht breite Palette ihrer Zuchtarbeit aus.

Ausgefallene Kaninchenrassen, wie Löwenköpfchen oder die extrem schwer (erfolgreich) zu züchtende Rasse der Holländer japanerfarbig – hier muss die Kopf- und Rumpfzeichnung bereits stimmen, ebenso die gesamte Farbe – fanden sich gleichfalls in den Reihen der ausgestellten Hasen.

Selbst einige Züchter aus benachbarten Vereinen (Bobeck, Hermsdorf) brachten einige Langohren zur Ausstellung mit. Das Areal rund um ihr Vereinshaus in Albersdorf bot optimale Bedingungen, um ein Gespräch zwischen Züchtern und Besuchern zu ermöglichen. Die Chance des Erfahrungsaustausches nutzten Züchter auch, um konkrete Fragen an Zuchtrichter los zu werden.

Hierzu lud der T 182 die Jenaer Zuchtrichter Alfons Födisch und Wilfried Töpel ein. „Wir wollen nicht nur die Gespräche der Züchter untereinander ankurbeln, sondern auch der Bevölkerung ihre Zuchtarbeit zeigen. Vielleicht können wir doch dem Negativtrend entgegen wirken und wieder etwas Nachwuchs für uns gewinnen“ berichtet Vereinsmitglied Herbert Sillmann. Er ist selbst Preisrichter und Zuchtwart im T 182. „Zudem wollen wir auch den Albersdorfern mit der Schau noch etwas bieten. Schließlich kommen dann doch einige hier her, um das gesellige Beisammensein zu nutzen“.

Da in diesem Jahr keine Jungtierschau im Altkreis Stadtroda statt fand, bot die Schau zumindest Ansatzweise die Chance, wieder in die Öffentlichkeit zu gehen, sich als Verein zu präsentieren. „Wir achten auch bei einer solchen Veranstaltung darauf, dass die Langohren artgerecht gehalten und transportiert werden“ und zeigt Sillmann auf die Ställe am Vereinshaus sowie die dazugehörigen Transportkisten.
An zwei Schauen beteiligten sich Stadtrodaer Züchter bereits mit einigem Erfolg in diesem Jahr, doch gegen Jahresende finden die großen Veranstaltungen statt, welche letztlich mit vereinsinternen Tischbewertungen auch entsprechend vorbereitet werden, verrät Sillmann.
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