Fahren ohne Fahrerlaubnis: ein schwerer Unfall und dreiste Lügen

Symbolbild (Foto: Zeuner)
Scheibe-Alsbach. Zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen kam es am Dienstag, den 8. August, gegen 14 Uhr in Scheibe-Alsbach. Nach ersten Ermittlungen der Sonneberger Polizei befuhren zwei 16- und 17-jährige Mopedfahrer nebeneinander vom Stausee kommend zur Hauptstraße. Zirka 100 Meter vor der Einmündung zur Hauptstraße in Scheibe- Alsbach kam einer der beiden zu weit nach rechts und die beiden Mopeds berührten und verhakten sich so, dass beide zu Fall kamen.

Die Fahrer und die 14-jährige Sozius eines der Fahrzeuge wurden bei dem Sturz verletzt. Sie wurden vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus in Neuhaus am Rennweg verbracht. Während die beiden Fahrer im Krankenhaus verbleiben mussten konnte die Sozius nach kurzer ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass beide Fahrer sind nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sind und für eines der Mopeds besteht kein aktueller Versicherungsschutz. Das veraltete Versicherungskennzeichen war mit silberfarbenem Klebeband abgeklebt, so dass dieses nicht abgelesen werden konnte. Gegen die jugendlichen Fahrer werden Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Mengersgereuth-Hämmern. Einen "besonders schweren Fall" des Fahrens ohne Fahrerlaubnis stellten die Beamten der Polizeiinspektion Sonneberg am Dienstagabend in Mengersgereuth-Hämmern fest. Sie waren zum Wohnort eines 49-Jährigen gefahren, um ihm mit dem Foto einer Geschwindigkeitsüberwachung zu konfrontieren. Hierbei konnte der Mann fahrend an seinem Wohnhaus angetroffen und kontrolliert werden.

Als er aus seinem dunklen Audi stieg behauptet er sogar nicht gefahren zu sein. Selbst mit dem Hinweis, dass die Polizeibeamten ihn gerade aussteigen sahen, blieb er zunächst bei seiner dreisten Darstellung. Auf Verlangen zeigte er dann einen Führerschein vor, der aber nicht seiner war.

Eine Überprüfung ergab, dass das Dokument bereits 2011 als Verlust zur Fahndung ausgeschrieben war. In dem weiteren Gespräch räumte er dann ein, keinen Führerschein mehr zu besitzen. Dieser war von der Führerscheinstelle entzogen worden. Weiterhin stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Ein Test ergab einen Wert von 0,84 Promille. Folglich wurde neben der Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis noch ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr aufgenommen. 
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