Mitmenschlich in Thüringen

PRESSEMITTEILUNG

Kirchenkreis Hildburghausen-Eisfeld unterstützt Bündnis
“Mitmenschlich in Thüringen”

Der Kirchenkreis Hildburghausen-Eisfeld unterstützt das breite Bündnis “Mitmenschlich in Thüringen”. In diesem Bündnis für ein Thüringen der Demokratie, Vielfalt und Mitmenschlichkeit wird ein bedeutsamer Wert des Miteinanders von Menschen in den Mittelpunkt gestellt: Mitmenschlichkeit.
Präses Olaf Ruck und Superintendent E.F. Johannes Haak gehören im Raum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) neben der Landesbischöfin Ilse Junkermann und der RegionalbischöfIn Kristina Kühnbaum-Schmidt und dem Kirchenkreis Erfurt zu den ersten Unterzeichnern dieser Erklärung.
Einerseits nehmen wir Verunsicherungen ernst. Oftmals entstehen diese Ängste, weil es falsche und verkürzte Informationen gibt, die bewusst gestreut werden. Und wir wissen zugleich in dankbarer und großer Anerkennung, dass es im Landkreis Hildburghausen zahlreiche Initiativen von BürgerInnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden, Sozialpartnern und den zahlreichen Kirchengemeinden gibt, die Geflüchtete in ihrem Alltag unterstützen. Diese Mitmenschlichkeit ist ein hohes Gut. Wir stehen auf der Seite derer, die sagen: Gewalt ist kein Mittel zur Durchsetzung von Interessen. Und Gewalt gegen jedweden Menschen widerspricht dem christlichen Gebot der Nächstenliebe. Wer gegen Geflüchtete hetzt oder gar Gewalt anwendet, der verlässt den Konsens unseres Grundgesetzes und muss mit dem deutlichen Widerspruch und dem entschlossenen und friedlichen Widerstand aller Demokratinnen und Demokraten in Thüringen rechnen.
Deshalb laden wir – wie es seit der friedlichen Revolution guter Brauch ist - jeden Donnerstag 12 Uhr zum Friedensgebet in die Apostelkirche nach Hildburghausen ein. Dieses Gebet wird, neben allen Aktivitäten bleibendes Zeugnis eines gelebten Christseins sein, im Sinne des Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer: “Der Mensch lebt notwendig in einer Begegnung mit anderen Menschen, und ihm wird mit dieser Begegnung in einer je verschiedenen Form eine Verantwortung für den anderen Menschen auferlegt.”
Zugleich werden auch Christinnen und Christen aus dem Kirchenkreis am Montagabend, 9.11., auf dem Domplatz in Erfurt - vor dem erleuchteten Dom - zugegen sein. Wir werden Viele. Wir wissen, dieser denkwürdige Tag, der 9. November, hat vor 77 Jahren unendliches Leid über Menschen gebracht. Thüringen braucht gerade jetzt ein öffentliches Zeichen für Mitmenschlichkeit, Demokratie und Vielfalt. Schön - wenn Sie mit dabei sind.
s. dazu: http://www.mitmenschlich-in-thueringen.de/
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