Pure Nostalgie: Sonderausstellung im Thermometermuseum

Museumsleiterein Carmen Rux zeigt eine künstlerisch aufwändig gestaltete Deckenlampe.
Geraberg: Thermometermuseum | Das Messing glänzt wie Gold, die filigranen Figuren sind sehr kunstvoll gearbeitet - alle vereint in einem Ständer. Ein großer Glasschirm komplettiert die Tischlampe - betrieben mit Öl. "Diese nostalgische Lampe von 1840 zieht die Blicke auf sich, ist ein ganz besonderes Ausstellungsstück. Ein Schlüssel dient dabei zum Aufziehen des Federwerkes zur Regulierung der Laufgeschwindigkeit der Pumpe", sagt Carmen, Rux, Museumsleiterin im Thermometermuseum Geraberg. Diese Tischlampe ist nur eines von 84 Ausstellungsstücken der neuen Sonderausstellung "Licht und Wärme aus alten Zeiten", die momentan im Thermometermuseum Geraberg zu sehen ist. Die wertvollen Stücke hat der Stützerbacher Olaf Rosen in einer Sammlung zusammengetragen, die nun erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wird. Zu sehen sind Wandlampen, Stehlampen, Heizöfen oder Wärmestrahler, die Gas, Öl oder Petroleum als Brennelement nutzen. Mit viel Liebe zum Detail sind die Sammlerstücke restauriert. Zu jedem Ausstellungsstück gibt es Angaben zum Alter, Hersteller und weitere wichtige Informationen. Gezeigt ist auch eine Frisierlampe von 1900 - ein nostalgisches Glätteisen. Bekannt ist, dass auch Kaiserin Sissi dieses Modell für ihre Haare nutzte.

Backofenlampen, OP-Lampen oder DDR-Campingkocher konnten ebenfalls ohne Strom betrieben werden und komplettieren die Ausstellung. "Den größten Aha- Effekt erleben die Besucher, wenn die Lithografielampen eingeschaltet werden, ausnahmsweise mit Strom. Der weiße Schirm aus Porzellan verwandelt sich dann in ein Kunstwerk, einem Gemälde gleich."

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum Jahresende.

Kontakt: Thermometermuseum Geraberg
www.thermometermuseum.de
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