Tradition gepflegt – Märchendichtung im ehemaligen „Märchenwald“

Geraberg: Seniorentagespflege Geraberg | Geraberg - Seniorentagespflege
Eine Geschichte der etwas anderen Art haben sich die Senioren im Rahmen des Gedächtnistrainings in der Tagespflege ausgedacht:

Aufregung im Märchenreich

Es war einmal Frau Holle. Die besaß einen Kater, der sich mit Vorliebe in ihrem Bett aufhielt. Eines Tages sprang der Kater aus dem Fenster und landete auf dem Apfelbaum. Der Kater erschrak, denn auf dem anderen Ast saß ein Frosch mit einer Krone auf dem Kopf. „Warum sitzt du hier im Baum?“ „Ich muss dir sagen, mir war es im Schlossteich zu kalt und zu nass. Ich möchte mich eine Weile an der Sonne erwärmen.“ Kater und Frosch lugten durch die dichte Blätterkrone und entdeckten Hänsel und Gretel, die aufgeregt um sich schauten. „Hänsel, riechst du den beißenden Geruch auch?“ „Ja, schau, es kommt von diesem Ofen dort!“ Beide riefen aus voller Kehle: „Feuer, Feuer. Kommt denn keiner zu Hilfe?“ Zum Glück kam gerade das Tapfere Schneiderlein, der sich auf Wanderschaft befand, vorbei. Das Schneiderlein zückte hilfsbereit seinen klatschnassen Käse und löschte den Brand.
Als alles Unheil vorüber war, kam der Gestiefelte Kater hinter einem Busch hervor und lud alle Brandhelfer, herzensgut wie er nun mal war, zum Mittagessen ins Schloss ein.
Auf dem Weg zum Schloss gesellten sich zu den Vieren Brüderchen und Schwesterchen dazu. Unterwegs sprach Brüderchen: „Durst ist schlimmer als Heimweh!“ An einer nahegelegenen Quelle stillten alle ihren Durst. Als sie sich über das glasklare Wasser beugten, um zu trinken, blickten sie in das Antlitz der Prinzessin auf der Erbse. Alle fragten wie aus einem Mund: „Was sucht die denn auf dem Grund?“ Keiner bemerkte die märchenhafte Täuschung. Es war nur die Sonne, die sich im Wasser wiederspiegelte.
Nun war die Zeit gekommen, weiter zu ziehen. Der leckere Duft der gebratenen Goldenen Gans verbreitete sich schon im ganzen Märchenreich.
Die fleißigen Sieben Geißlein hatten die Tafel schon gedeckt und warteten auf die hungrigen Gäste.
In geselliger Runde spielten nun für alle im Schloss die Bremer Stadtmusikanten. Es wurde gefeiert, getanzt und gelacht bis in den frühen Morgen.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann tanzen sie noch heute.



Viel gelacht wurde bei dieser ungewöhnlichen Neukombination und die“ grauen Zellen“ wurden trainiert. Wir hoffen, der ein oder andere Leser kann genauso gut darüber schmunzeln wie wir.
In diesem Sinne senden die Senioren der Tagespflege Geraberg märchenhafte Grüße aus dem ehemaligen „Märchenwald“ .
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